title image


Smiley Re: Frequenzgenerator Voltcraft 7202
Hallo,



>>Wenn ich schon sehe das da der DAC in knapp 5 RE 9 Stufen reinhaut bin

>>ich komplett bedient ---> Sondermüll.



RE=Recheneinheiten? Welches Bild, welcher Bereich bzw. was genau meinst Du?



>>Der Rest wird von der Software schöngerechnet und Dir dann angezeigt.



Das Scope weiß aber nicht, dass ich 10BaseT-Signale messen möchte. Und dafür,

dass die Signale schöngerechnet sind, sehen sie meiner Meinung nach den bei

Tektronix gezeigten Signalen recht ähnlich.

Wie meinst Du das genau mit schönrechnen? Interpolieren, weil das Scope nicht

schnell genug die Werte abtasten kann? Ist das Oszi mit einer Messung pro 10

Nanosekunden (müsste ja bei 100 MS/s so sein) überfordert?



>>Versuch doch mal Signallaufzeiten an einfachen TTL Gattern bei ca. 10 MHz

>>zu messen und stell davon ein Bild bereit, dann sehen wir weiter.



Leider habe ich keine TTL-Gatter verfügbar, ich werde mir aber die Mühe machen

und welche Bestellen und die Messungen dann wieder hier präsentieren (sofern

Du Interesse daran hast). Nur damit keine Missverständnisse aufkommen, wie

genau stellst Du Dir die Schaltung zum Testen vor?

Ich habe noch eine Messung mit einem Quarzoszillator 3.579 Mhz durchgeführt

und diesem Beitrag angehängt. Das Timing stimmt, die Signalform kann man auch

erkennen. Ob die Peaks nun vom "wertlosen" Oszi oder einem falschen Versuchsaufbau

kommen, oder vieleicht wegen beidem, kann ich aufgrund fehlender Erfahrung leider

nicht sagen. Ich habe einfach mit dem Oszi das Signal am offenen Pin vom

Quarzoszillator abgegriffen, Masse natürlich ebenfalls. Die Testschaltung im

Datenblatt konnte ich wegen fehlender Kondensatoren leider nicht 1:1 nachbauen.



>>Das Du dafür evtl. viel Geld bezahlt hast ist nun überhaupt kein Argument

>>für eine Qualität die Du gern dahinein interpretiert haben möchtest.



Wo habe ich geschrieben, dass ich viel Geld für das Oszi bezahlt habe? Das

war ein Schnäppchen und ich habe es nicht wegen seiner 20 Mhz Bandbreite

gekauft, sondern weil es einfach ein praktisches mobiles Messgerät ist.

Deswegen kann ich als Hobbybastler auch über einige Fehler hinwegsehen.



Der Funktionsgenerator war auch nicht gerade teuer, aber den werde ich dann

wohl doch zurückbringen. Ich würde nur gerne wissen, woran es jetzt liegt:

Oszi oder Funktionsgenerator, oder alles zusammen Mist? Sehen die Messungen,

die man selbst zu Hause durchführen kann (mit einfachen Mitteln wie ich sie

zu Verfügung habe), denn bei einem guten Oszi wie gemalt aus? Selbst in den

Datenblättern der Quarzoszillatoren ist bei Rise und Fall eine gewisse

Toleranz angegeben, die zu Verzerrungen des Rechtecks führen könnte.

Ich verstehe nämlich nach wie vor nicht, dass ich mit dem Oszi 10MBit-Signale

sauber und reproduzierbar dekodieren kann und bei einer viel niedrigeren

Bandbreite soll dann plötzlich keine vernünftige Darstellung mehr möglich

sein?



>>Gute Geräte haben an den kritischen Stellen echte Hardware die entsprechend

>>teuer ist aber dann auch konkrete Werte nachprüfbar hat.

>>Bei Dir kann sich mit einem Softwareupdate viel Schnickschnack ändern,

>>die unzureichende Hardware bleibt aber gleich.



Da gebe ich Dir recht. Ich möchte hier keinen Glaubenskrieg anfangen, dazu

verstehe ich zu wenig von der Materie. Aber es stimmt für mein Gefühl einfach

etwas nicht, wenn ich ein sehr komplexes Signal mit diesem Billigteil gut

darstellen kann und bei einem für meine Vorstellungen eher einfacherern

Signal mit erheblich niedrigerer Frequenz soll das plötzlich nicht mehr

funktionieren.



Ich danke Dir aber schomal für die Gedult, mit der Du mir zu helfen versuchst.

Wenn ich etwas nicht begreife, beiße ich mich leider fest wie ein Pittbull =)



Gruß, HagenFM.



geschrieben von

Anhang
Bild 11235 zu Artikel 533768

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: