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Smiley Das sind ja nun zwei Paar Schuhe...
... wenn nicht sogar drei oder vier...



Auch ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber:



Die Hilfe hier im Forum ist natürlich kostenlos - was sonst bzw. wie denn auch anders - oder siehst du hier irgendwo einen Schlitz zum Geldreinstecken? (Wenn mir jemand etwas Gutes tun will, darf er mir gerne eine Flasche Wein schicken oder mich zum Bier einladen, aber das wird man ja wohl kaum als "Bezahlung" bezeichnen können und wenn, dann ist das natürlich rein freiwillig)



Wenn aus der Hilfe allerdings ein echter Programmierauftrag wird, dann lasse ich mich natürlich dafür bezahlen (ebenso: Was sonst?) bzw. richtiger: "... würde ich mich dafür bezahlen lassen" - denn bislang hat die Mitarbeit hier im Forum für mich kaum zu ernstzunehmenden Aufträgen geführt - von Kleinkram im Stundenbereich mal abgesehen. Mag aber auch an mir liegen, ich bin nicht gerade scharf auf Aufträge (zumindest nicht auf solche, die hier abfallen - siehe unten).



Und das dritte: Ich kann deine Beobachtung nicht so recht nachvollziehen. Gerade Newbies (oder dauer-überforderte Dauer-Newbies - von denen es leider nicht allzuwenige gibt...) winken eigentlich nie mit Programmieraufträgen oder Geld, sondern wollen meist auf eine eher schwammige Art geholfen bekommen, häufig nach dem Motto: "Kosten darf's nicht, Zeit (oder: Lust?!?) zum Lernen hab ich auch keine, übers dahinterstehende Konzept diskutieren ist nicht drin - aber es muss ganz schnell fertig werden!" Da hab ich in der Vergangenheit oft den Fehler gemacht und gesagt: "Na, gib halt schnell her, dann bau ich dir das ein!" Nachdem ich aber damit mehrfach massiv Schiffbruch erlitten habe, bin ich in dieser Hinsicht zurückhaltender geworden.



Es bleibt halt meist nicht bei Kleinigkeiten, Geld für ein echtes Projekt ist auch nicht da (bzw. derjenige, der die Hilfestellung nachfragt, bekommt für seine "Arbeit" natürlich schon Geld, darf aber seinem Chef gegenüber nicht zugeben, dass er eigentlich gar keine Ahnung hat und sich von anderen helfen lässt). Und meist wird ja erst gefragt, wenn das Kind im Brunnen liegt und schreit, d.h. wenn das Tabellendesign verkorst ist, ein Wust von Makros, halbverstandenem und aus dubiosen Quellen zusammenkopiertem Code die Datenbank vermüllt und die Bedienung mehr hakt als funktioniert. Und dann heisst es: "Es fehlen ja nur ein paar Kleinigkeiten..." - in Wirklichkeit müsste man noch mal ganz von vorne anfangen, erst mal eine richtige Analyse machen, prüfen, ob Access als Werkzeug überhaupt geeignet ist, das Tabellendesign in trockene Tücher bringen usw. usw. Da dann an Symptomen herumzudoktern ist im Endeffekt für alle Seiten unbefriedigend.



Kommt noch hinzu, dass da - wenn denn tatsächlich eine Bezahlung erfolgen sollte - eine ziemliche Lücke klafft zwischen dem, was ein Freiberufler als (angemessenen und marktüblichen) Stundenlohn erwartet und dem, was jemand aus seinem versteuerten Gehalt zu zahlen bereit und in der Lage ist. Aber wie gesagt: Der Ansatz wäre ohnehin schon falsch - wenn da jemand zahlen sollte, dann wäre das nicht der Fragesteller selbst, sondern der Arbeitgeber des Fragestellers. (Was wiederum nicht klappt, da dann der Fragesteller seinen Job loswäre und/oder hier gar nicht erst als Fragesteller auftreten würde...)



Und als viertes - nach all diesen Konjunktiven: Warum sollte man sich nicht bezahlen lassen dürfen!?



Im übrigen: Ich für mein Teil habe oft den Eindruck, dass die Art der Hilfe hier im Forum manche Leute nur darin bestärkt, auf eingeschlagenen Holzwegen weiter zu gehen - aber das ist wohl ein anderes Thema...


Gruß aus dem Norden
Reinhard


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