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Smiley O je,O je
Liebe Alicja, den Satz: "Da wurden die meisten Weichen für unseren Sozialstaat gestellt, die jetzt die Probleme ausmachen" kann man so nun wirklich nicht stehen lassen.



Es muss heissen:"Es wurden die entscheidenen Weichen für unseren Sozialstaat gestellt,ohne die ein sozialer Friede in diesem Land undenkbar wäre"

Im Jahr 1967 befand sich die BRD in einer sehr guten wirtschaftlichen Verfassung. Seit der Rezession von 1966/67 wuchs das reale BSP zwischen 3% und 7,5% jährlich, aber mit abnehmender Tendenz. Auch die Arbeitslosenzahlen gingen anfangs auf das Niveau vor der Rezession zurück, jedoch beschleunigte sich die Inflation immer mehr. Dies ist vor allem mit einer die Produktionsmöglichkeiten übersteigenden Nachfrage aus dem In- und Ausland zu begründen. Hohe Devisenzuflüsse aufgrund des anfänglichen Zinsgefälles und der späteren Dollarschwäche führten zu einer weiterhin hohen Investitionsneigung und Gesamtnachfrage trotz restriktiver Maßnahmen von Seiten der Bundesregierung und der Bundesbank. Dieses Problem konnte 1971 sowie 1973 erst durch eine befristete Freigabe des Wechselkurses eingedämmt werden.



Das Augenmerk der Regierung Brandt war in erster Linie auf die Aussenpolitik gerichtet.Dies war folgerichtig da die Bevölkerung den kalten Krieg als Hauptbedrohung in Zeiten guter Konjunktur sah.

Helmut Schmidt trauten die Menschen zu, solche Herausforderungen zu meistern. Er trat die Nachfolge Willy Brandts als erprobter Krisenmanager an.

Schmidt zeigte zum ersten Mal ganz deutlich auf,wie die politischen Konzepte der grossen Volksparteien verschwammen. Schmidt hätte auch durchaus in der CDU sein können. Er macht nämlich CDU-Politik.

Der Mann hatte es allerdings auch nicht leicht.

Terrorismus,Nato-Doppelbeschluss liessen leider kaum Handlungsspielraum um wirtschaftspolitisch entscheidene Massnahmen zu treffen.



Was man allen Regierungen in den "fetten Zeiten" vorwerfen kann,ist das zu dieser Zeit nicht genug gespart wurde. Volkswirtschaftlich fataler sind allerdings die regiden Sparprogramme aller nachfolgenden Regierungen in konjunkturell schlechten Zeiten.



Ich gebe Umwelt Recht. Bei Westerwelle weiss man was man hat und er ist offensichtlich ehrlicher als die Schröder-Regierung und die jetzige Regierung die fatale neo-liberale Politik betreibt.



Gruss Jürgen







































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