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Smiley Wie sehr reizarmes Reaktionsverhalten bei Änderungswünschen?
Hi!



bin morgen mit meinem Chef verabredet für eine weitere Besprechung, um meine Arbeitsergebnisse abzustimmen. hat er mich netterweise heute schon darauf hingewiesen, dass er mit mir morgen so eine Abstimmung will.



Bei der letzten Besprechung gab es trotz fundierter Ausführung meinerseits (es geht um ein "Papierprodukt") "nur" Kritik in der Art, dass er fast "alles" anders haben wollte als ich es umgesetzt habe. Dabei wurden auch Arbeitsergebnisse in Frage gestellt, die er schon abgenickt hat. Darauf aber zu verweisen oder gar zu verharren ist vergleichbar mit ner Zigarette bei aufgedrehtem Gashahn...



Ich war dann offen und habe gesagt: wenn diese Praxis der "Änderungswut" so fortgeführt wird, weiß ich irgendwann nicht mehr wie ich es machen soll und dass ich irgendwann auch nicht mehr kann.



An der Stelle: Ich kenne meinen Chef schon sehr lange und weiß sehr gut welchen Anspruch er an so ein "Papierprodukt" hat, gehe danach auch entsprechend vor, bin entsprechend penibel, bin dadurch häufig dabei Konzepte zu ändern und somit auch eigentlich "sehr langsam" bei der Umsetzung - das stört aber "leider" nicht.



So und nun ist morgen die nächste Besprechung zu einem neu erreichten Arbeitsstand. Als Beispiel, als Hinweis an den letzten zwei DIN-A4-Seiten habe ich jeweils fast einen Tag (8h) gearbeitet; an den anderen durchschnittlich auch.





und dann kommt wieder mein Chef und meint: so will ich das nicht haben, es geht doch auch so; ein konstruktiver Meinungsaustausch endet dann meistens so, dass ich irgendwann merke, es wird kritisch und habe dann eben hinzunehmen, dass er der Chef ist und es eben anders haben will obwohl mein Konzept keinerlei Fehler hat aber eben eine andere "Pointe" hat als er sich vorstellt.



Zur Besprechung:

er sagte heute schon zu mir, im Sinne einer moralischen Vorbereitung meinerseits:

- dass er morgen dies mit mir besprechen will

- dass er (sicher) Änderungswünsche haben wird

- dass seine Änderungswünsche nicht bedeuten, dass meine Ergebnisse falsch sind

- ungesagt: dass ich bitte ruhig bleibe, also mich nicht auregen soll





Das ist aber leichter gesagt als getan. Wenn es morgen heißt eine Vier-Tages-Arbeit wieder neu zu strukturieren, gehe ich die Wand hoch.



Es ist zwar so, dass es "niemanden" stört wie lange die Fertigstellung dauert; aber Ende nächster Woche will der Kunde mindestens ein Zwischenergebnis sehen.



und da werde ich dann innerlich zum Kochtopf.



und meine Frage an Euch ist jetzt wie gehe ich damit um? wie schaffe ich es nach dem Sch***-Egal-Prinzip auf seine durchaus auch konstruktiven Änderungswünsche zu reagieren?



und ich habe jetzt eben keine Lust morgen ne Valium 600 einzuwerfen oder mir heut abend die Kante zu geben um morgen mit dem Restalkohol im Blut gelassen wie´n Sack Reis zu reagieren...



Danke für´s Lesen und für Eure Tipps.



Fabian

geschrieben von

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