title image


Smiley Re: Versicherung
ich glaub es war ein fehler von mir, reinzuschreiben das ich nicht versichert bin, anderer seits wollte ich die typische reaktion mit "geh zum Arzt" vermeiden.



Naja hier die kleine "warum" Geschichte...



Nach der Schule hab ich 2 Semester Informatik Studiert. Da war ich bei den Eltern über die AOK Versichert. Als ich das Studium hingeworfen habe, weil es mir zu Praxisfremd wurde und ich lieber eine Lehre als Fachinformatiker beginnen wollte und im ersten Jahr keine Ausbildungsstelle gefunden habe, hieß es von der Krankenkasse das ich mit über 20 Jahren oder so nicht mehr bei den Eltern mitversichert sein kann und ich die Option habe, freiwillig weiter Versichert zu sein, in dem ich monatlich 150 Euro bezahle.



Da ich damals noch Gesund und bettel arm war, hab ich der AOK Frau gesagt das ich auf die Krankenversicherung Pfeife, mit dem festen Glauben, bestimmt nächstes Jahr eine Lehrstelle zu bekommen wodurch ich automatisch wieder versichert wäre. Die Jahre vergingen und bis auf drei Vorstellungsgespräche gab es nur Absagen. Psychisch bin ich mitlerweile total kaput und halte mich als schmarozer bei den Eltern und diversen Computer-Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Mit meinen bald 27 Jahren habe ich die Aussicht auf eine Lehrstelle längst aufgegeben und Betriebe wollen nichts von mir, weil ich keine Berufsausbildung habe. Irgendwelche Körperlichen Hilfsarbeitserjobs scheiden schon aus dem Grund aus, das ich abgesehen von den Knien die mir am meisten Probleme bereiten, auch ärger mit dem Rücken und den Halswirbeln habe.



Nochmal studieren gehen scheitert am Geld, dank Studiengebühren jetzt erst recht. Und selbst wenn... stünde ich als 32 Jähriger Studienabgänger vermutlich genau so da, weil ich dann den Betrieben zu alt bin.



Sich selbstständig machen im EDV Sektor ist vermutlich das einzige was wir übrig bliebe, ich davor aber unheimliche Angst habe, das ich mich dadurch noch tiefer in die Schulden stürze, mir zuviel Praxiserfahrung und Auto fehlt und ich im Internet nur Gruselgeschichten lese, wie einem das Finanzamt einem bei kleinsten fehlern auf den Kopf haut. Entsprechende Computerläden in der Umgebung wo man als inkompetente Servicefachkraft arbeiten könnte, wollen auch nur leute mit Berufsausbildung, der Pizzamann stellt nur Italenischsprechende Fahrer ein usw usw.... Das Arbeitsamt hat mir auch nicht helfen können außer das man sich mit den anderen wartenden Ehlendigen unterhalten konnte, was einem noch mehr in die Depresion gestürzt hat.



Sich so ohne feste Arbeit wieder zu versichern, würde laut AOK nur dann gehen, wenn ich die Monatlichen Mitgliedsgebühren rückwirkend auf 5 Jahre zahlen würde, so das so getan wird, als sei ich nie aus der Krankenkasse ausgetretten. Das wären 9000 Euro für nichts und wiedernichts, die ich niemals aufbringen kann. Auf meinem Sparbuch hatte ich nie mehr als 1800 Euro und jetzt irgendwas um die 250 Euro... selbst wenn ich 9000 Euro hätte, wäre ich mit dem restgeld bestenfalls für 2 Monate Versichert und dann rück zuck wegen Zahlungsunfähigkeit gekündigt. Bei einer Privaten fast so ähnlich, nur bei Zahlungsunfähigkeit noch Grafirender...















geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: