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Smiley Re: Was würdet ihr als Politiker - WAS ist schwer. Aber DASS ist wichtig !
Ich kann auch keine Patentrezepte anbieten.

Oder vielleicht doch (nicht gleich lachen !): die Rückkehr zu den (alten) Werten.

Ich versuch mal zu erklären wie ich´s meine:

Es ist doch heutzutage weit verbreitet, dass jemand keine Kinder will. Es gibt viele Menschen, die das so halten, aus verschiedenen Gründen. Auf die will ich gar nicht eingehen, das ist nicht relevant.

Worauf es ankommt ist: früher war es normal, Kinder zu haben, und wer keine hatte, war irgendwie ein Sonderling. Für ungewollt Kinderlose ungerecht, ja, aber es war nun mal so. Ich meine damit jetzt nicht nur unfruchtbare Menschen, sondern auch solche, die einfach nur keinen oder nicht den 'richtigen' Partner finden.

Unsere so aufgeklärte und politisch korrekte Gesellschaft will das nicht mehr. Also diese Ungerechtigkeit den ungewollt Kinderlosen gegenüber.

Außerdem gibt es noch andere Tendenzen, die dazu führen, dass Kinderlosigkeit gesellschftlich anerkannt ist. Auch darauf will ich nicht näher eingehen, es ist halt so.

So.

Jetzt ist es doch so (und das ist unbestreitbar), dass sich im leben eines Menschen sehr viel ändert, sobald er ein Kind hat. Nicht nur die äußeren Lebensumstände, auch die Einstellung. Auf einmal werden Dinge interessant, die man vorher nicht beachtet hat: die Umwelt vielleicht, allgemein die Lebensumstände, und vor allem die Zukunft.

Darauf allein will ich mich jetzt mal beschränken: die Zukunft bekommt einen anderen Stellenwert.

Auf einmal denkt man Sachen wie "Das sollen die Kinder mal bekommen".

So.

Ich behaupte: Menschen, die keine Kinder haben, haben solche Gedanken nicht - jedenfalls nicht in dem Ausmaß. Es besteht eine Tendenz zu so einer Art "hinter mir die Sintflut"-Mentalität.

Das ist durchaus natürlich, und ich will es auch gar nicht kritisieren. Beim Einzelnen jedenfalls nicht.

Aber es entsteht dadurch eine gesellschaftspolitische Tendenz. Und die kritisiere ich, und gegen die MUSS etwas unternommen werden.

Sonst haben wir in absehbarer Zeit eine Gesellschaft von "hinter mir die Sintflut"-Einzelgängern.



Wie kann eine Rückkehr zu dem Wert "Familie" erfolgen ? Nun, zuerst einmal dadurch, dass das Gegenteil wieder abgewertet wird. So leid´s mir tut, und so ungerecht es dem Einzelnen vielleicht vorkommen mag, aber so ist es nun mal.



PS: ich will das nicht als allgemeingültige Tatsache sehen. Ich lade ausdrücklich zu Widerspruch ein. Aber verschont mich bitte mit dem Mutterkreuz...
Gruppenfoto: Y8

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