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Smiley Re: Wie am besten in dieser Situation umgehen
Also ich möchte Dir hier ungern eine Empfehlung, denn ob es später die richtige Entscheidung war kann wohl keine hier Voraussagen.



Ich habe z.B. schon in jungen Jahren mich serh viel mit Elektroink beschäftigt, vorallem mit Löten von elektronischen Geräte z.B. auch Reparaturen von Elektronik-Geräten. Als ich dann auch eine demensprechende Berufsausbildung machte, merkte ich schnell dass es eine großer Unterschied ist, ob man etwas als Hobby betreibt oder aber als Beruf. Das Hobby zum Beruf machen klingt erstmal ganz toll, aber man kann damit auch sein geliebtes Hobby einfach so zerstören. Wenn man täglich dann immer dasselbe machen muß, z.B. am Tag 150 mal das selber Gerät mit dem selben Fehler reparoeren muß, dann macht das Schwenken des Lötkolben keine Spaß mehr.

Nach der Ausbildung arbeitet ich deshalb relativ kurz nur in der "praktischen Elektronik", sondern schaut mich nach einer Stelle um, bei welcher man mehr projektiert und steuert (in meinem Fall im Bereich Netzwerktechnik) und nicht selber das Werkezug in der Hand hält. Elektronik und Computer ist jetzt wieder weiterhin mein Hobby, aber nicht mein Beruf.



Meinen Bekannten ging es ähnlich, er war ein begeisterter Computer-Schrauber, also heuerte er als Computer-Verkäufer bei einer großen PC-Kette an, obwohl er sowohl PC-Schrauebn, als auch Verkauf/Beratung machte, merkte auch er das es doch einen Unterschied macht, ob man es als Hobby oder als Beruf macht. Vorallem wenn dann noch Arbeitstress dazu kommt - heute arbeitet auch er nicht mehr als PC-Schrauber/PC-Verkäufer, sondern auch in einem IV-Dienstleistungsberuf. Das PC-Schrauben ist auch bei ihm wieder ein Hobby. Er betriebt jetzt nebenberuflich einen kleinen PC-Shop, vorallem über EBAY.



Aber ich kenne auch genau das Gegenteil, ein Bekannter lernte Bankkaufmann und hatte als Hobby das Basteln/Tunen von Autos, nach seiner Banklehre, machte er nur wenig später noch eine Ausbildung zum KFZ-Schlosser und dannach sogar noch den Meistertitel, heute hat er zusammen mit seinem anderen früheren Hobby-Autoschrauber einen kleinen Autowerkstatt, die sich auf das Tunen von Autos spezialsiert hat (vorallem Karosseri-Tuning). Er macht als sein Hobby zum Beruf und sagt, das ware das beste was er je gemacht hat.



Also, manchmal, kann es also gut sein wenn man sein Hobby zum Beruf macht, andere sind damit nicht glücklich geworden. Welcher Typ jetzt bist, kann man wohl aus der Ferne nicht sagen, du weißt es wahrscheinlich ja selbr auch nicht.

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