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Smiley Re: das beantwortet ...
Liebe Doris,



ein Netzwerk wird im Normalfall geplant. Ich sag Dir jetzt, wie meins in der Grundstruktur aussieht.



Es gibt einen zentralen Router/Switch mit ca. 20 Gigabit-Glasfaser-Ports (LX, SX). Das ist der sog. Coreswitch oder das Backbone des Firmenlan - genau genommen, gibts davon sogar 2, Redundanz möchte ich schon haben. An den Coreswitchen hängen an diesen Giga-Ports die Etagenswitche bzw. Gebäudeverteiler. Diese haben 1Gbit-Uplinks und hängen alle zentral an diesen Coreswitchen. Die Workstations sind an den Gebäude- und Etagenswitchen über Kupfer 100MBit/s.



Was will ich damit zum Ausdruck bringen?



Man plant ein Netzwerk. In die "Mitte" kommt ein leistungsfähiger Switch mit Gigabit (oder besser) und an diesen Switch kommt der "Rest" - die Switche für die Workstations.



Es ist natürlich sinnfrei, ein Gigabit-Port mit einem 100MBit-Switch-Port zu koppeln.



Hat man nur zwei Switche, kann man diese durchaus über zwei Gigabit-Ports uplinken (ob das ein spezielles UpLink-Modul ist, spielt keinen Leierkasten, daran kannst Du auch einen leistungsstarken Server hängen).

Im Prinzip eine Pyramide - die vielen "schwachen" Workstations gehen an einen Switch. Der bündelt den Verkehr - schickt ihn über ein entsprechend "breiteren" Port zur nächsten Stufe u.s.w., bis der Datenverkehr beim Coreswitch ankommt und dort auch auf die zentralen Server verteilt wird.

Stell es Dir wie ein Flußsystem vor - viele Zuläufe und der Fluss muss immer breiter werden, um alles zu fassen. Nur im Netzwerk musst Du diesen Fluss planen, damit Dein Datenstrom auch ordentlich fliesst.



Die Frage stellt sich nicht, ob Uplink oder nicht - das ergibt sich einfach bei der Planung/Aufrüstung.

Z.Bsp. musste ich letzten 2 Gebäude mit neuen Switchen versehen. Am Coreswitch gabs nur noch 100MBit-Ports - also Essig. Flux ein 4er-LX-Modul bestellt, eingebaut und schon konnte ich die Gebäude vernüftig anbinden.



Michael


--
Danke im voraus! - Bitte, verehrte Hilfesuchende, bedankt euch NACH erfolgter Hilfe mit einem kurzem Statement, ob der Tipp auch geholfen hat. Keiner weiß sonst, ob der Tipp "gewirkt" hat und es ist auch unhöflich, sich DANACH nicht zu bedanken.
Daher ist die Floskel "Danke im voraus!" auch völlig überflüssig.
--

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