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Smiley Re: Autostart von USB-Festplatte
Shalom!



Soweit ich weiß, funktioniert das nicht, auch nicht mit einer autorun.inf. USB-Wechseldatenträger verhalten sich unter Windows da anders als CDs und (interne) Festplatten.



Das einzige, was du meines Wissens machen kannst, ist ständig ein Programm im Hintergrund laufen zu haben, welches überprüft, ob gerade ein USB-Wechseldatenträger eingesteckt wird. Die c't hat darüber mal einen Artikel geschrieben und ein Tool namens USB-Agent zum freien Download angeboten.



Auszug aus dem Artikel:



Jo Bager, Andreas Beier

Angesteckt

Stick-Tricks für Windows

Ein kleiner Zusatz zu Windows lässt USB-Sticks beim An- und Abstecken Ereignisse auslösen, an die man eigene Skripte anknüpfen kann, und die Bordmittel modernerer Windows-Versionen verwandeln sie in kleine Datentresore.

Für den Umgang mit USB-Sticks hat Microsoft insbesondere in Windows XP einiges an Infrastruktur geschaffen. Beim Einstecken eines solchen Geräts (das auch eine Kamera mit USB-Storage-Architektur sein könnte) kann das System nachfragen, was mit den Dateien passieren soll. Mit ein wenig Gewürge an der Windows-Registry kann man zweifelsohne auch den eigentlich für CD/DVD-Laufwerke geschaffenen Autorun-Mechanismus für Sticks aktivieren. Uns war das zu wenig: Mit dem c't USB-Agent für Windows (siehe Soft-Link) haben wir kurzerhand eigene Mechanismen geschaffen, um die USB-Sticks noch vielseitiger unter Windows nutzen zu können.

Das kleine Programm läuft als Hintergrundprozess in Windows (nicht 9x und ME) und wartet darauf, dass ein USB-Stick ans System angesteckt wird. Ist auf dem Stick im Wurzelverzeichnis eine spezielle Datei vorhanden (usbagent.inf), liest es diese aus und führt das in der Datei unter `on=´ aufgeführte Programm aus. Es muss sich dabei nicht um ein `echtes Programm´ handeln, sondern es kann auch eine Batchdatei oder Ähnliches sein. Die aufgerufenen Programme oder Batches können auch auf dem Stick selbst liegen. Diese Strategie funktioniert auch, wenn man unter Windows XP über die Datenträgerverwaltung (Kontextmenü `Arbeitsplatz - Verwalten´) den Laufwerksbuchstaben etwa auf B: geändert hat.

Der eigentliche Clou des c't-USB-Agent ist aber etwas anderes: In seiner Konfigurationsdatei lässt sich auch ein Programm definieren, das er ausführt, wenn der Benutzer über `Hardware sicher entfernen´ (im Tray-Bereich der Taskleiste) Windows mitteilt, dass er einen Stick jetzt wieder abziehen möchte. Klar sollte sein, dass der Agent dieses Programm natürlich nur dann sinnvoll ausführen kann, wenn der Benutzer den Stick auf die Weise `geordnet´ abzieht beziehungsweise abmeldet.

Quelle:1. Andreas Beier, Jo Bager (adb)

Angesteckt

Stick-Tricks für Windows

Praxis, USB-Sticks & Windows, USB-Stick, EFS, Encrypting File System, FavMan

c't 26/02, Seite 206








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