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Smiley Re: Es geht doch!
Der AEG-Streik ist beendet und hat den Electrolux Konzern richtig Geld gekostet. Auch wenn die Arbeitsplaetze nicht erhalten werden konnten ist dies der richtige Fingerzeig.



Genau! Immer voll auf die Nuss! Kein einziger Arbeitsplatz konnte gesichert werden, aber wenigstens mussten ein paar dumme Bonzen in Schweden dran glauben. Ein phänomenaler Sieg der Gewerkschaften und der Menschlichkeit! Daß die Gewerkschaft durch ihre Blockadepolitik in der Vergangenheit selbst dazu beigetragen hat, daß das Werk in Nürnberg pleite gegangen ist, ist dabei natürlich irrelevant!



SAP gibt seine antiquierte Verhinderungstaktik auf und es wird endlich ein Betriebsrat gegruendet.



Hurra, die antiquierte Verhinderungstaktik wird nun durch einen antiquierten Gewerkschafts-Mob ersetzt. Altlinke IG-Metall-Klassenkämpfer, die zu wissen meinen, wie der Hase in der IT-Branche läuft bzw. zu laufen hat. Da interessiert's natürlich auch nicht, dass sie dort eigentlich keiner haben will (Entschuldigung, alle minus 3), wenn sie so viel menschliche Wärme und Arbeitnehmerinteressen in die Branche bringen können. Warum sollte man auch ein überdurchschnittliches Gehalt, beispiellose Zusatzleistungen und ein gutes Arbeitsklima in einem modernen, wachsenden Unternehmen haben wollen, wenn man stattdessen erbsenzählende Sesselpupser im BR haben kann, die einem erzählen, dass man abends und an Wochenenden nicht arbeiten muss und man mit Japan ja auch per Briefpost kommunizieren kann.

Die existierende SAP-Arbeitnehmervertretung kann natürlich auch nicht funktionieren, wo sie doch modern und ohne den angestaubten Ideologie-Ballast arbeiten will. Ein Skandal ist das!



Was wird das Ende vom Lied sein? SAP wird einen Teil seiner Entwickler ins Ausland verlegen, da diesen dort nicht von ein paar Ideologen diktiert wird, wann und wie sie zu arbeiten haben. Dann kann Ver.di sich wieder öffentlich hinstellen und sagen: "Da, seht ihr! Diese Arbeitsplatzvernichter!"



Im oeffentlichen Dienst stehen die Zeichen auf Schlichtung nachdem der unsaegliche Verhandlungsfuehrer der Laender Hartmut Moellring immer mehr Kritik einstecken muss.



Soso, "unsäglich". Wenn zwei Dickköpfe an einem Tisch hocken, ist natürlich nur der "Neoliberale" der Idiot, Ver.di hingegen verteidigt selbstlos und hingebungsvoll die Schwächsten der Gesellschaft. So ein Zufall, dass gerade auch noch Wahlkampf ist und man sich ein paar Sympathie-Punkte beim leicht manipulierbaren Pöbel abstauben kann.

Zu Möllring: man muß ihn vielleicht nicht lieben, aber er vertritt nun einmal mit Nachdruck die Interessen der TdL, was wäre er auch sonst für ein Verhandlungsführer?! Was würdest Du von Bsirske halten, wenn er wegen ein bißchen Rückenwind einknicken würde?

Auf der anderen Seite dann solche Luschen-Politiker wie Beck und Co. Erst einen eigenen Tarifvertrag beschließen und wenn es zur Konfrontation kommt doch einen Rückzieher machen. Seltsam, dass gerade die SPD-Riege so kurz vor den Landtagswahlen vor den Gewerkschaften einknicken (hat da jemand Angst um seine Wähler?).



Es zeigt doch,dass Solidaritaet und Kampfbereitschaft die einzige Sprache ist,die von den Arbeitsplatzvernichtern verstanden wird.



Aha, also Industrie = Arbeitsplatzvernichter und Gewerkschaft = Arbeitsplatzschaffende?? Kampfbereitschaft = arbeitsplatzschaffende Maßnahme??




Gruß, Michael

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