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Smiley Re: Katie Melua
>>weil du den "eigenen" Geschmack ansprichst, wie sieht denn der im Detail aus?<<



ich will meinen ganzen musikgeschmack nicht offen legen, aber in der regel behaupte ich zu wissen was ich liebe, wo nach ich mich sehne und demnach auch was ich suche.

ich verbringe viel zeit, früher in den cd-shops, heute im internet, um musik zu finden, die meinen wünschen entspricht. ich weiß schon seit längerem welche musik mir gefällt, welche noch nicht gemacht wurde, ich mir aber herbei sehne etc. und bin natürlich auch immer auf der suche nach neuer musik, die ich so noch ne gehört habe und die neue türen öffnet.

für mich ist musik hauptsächlich emotion und ein gewissen feeling, aber ebenso eine kunstform und was sich als kunstform ansieht, muss sich auch ständig selbst reflektieren, sich weiterentwickeln und kompromisslos sein ding durchziehen.



für die breite masse sehe ich musik höchstens als fun-entertainment an, mehr nicht. sie degradieren die musik zum reinen unterhaltungs-wert, das ist sehr schade.



>>Wenn sich der Mensch in seinem tun und handeln nicht beeinflussen liesse, würde die Werbung nicht funktionieren, fakt ist aber Werbung funktioniert, dass heisst der Mensch lässt sich beschei**en und merkt es womöglich gar nicht, weil psychologische Tricks angewandt werden um der eigenen Psyche und letztendlich damit auch dem musikalischen Geschmack ein Schnippchen zu schlagen.<<



da hast du wohl recht, bei irgendwlechem emotionlosen produkten, wie nutell etc. ist mir das auch egal, wobei es auch hier gut wäre, wenn man nachprüft, was man für sich und andere (arbeiter) bewirken kann, wenn man diese oder eine andere "nutella" käuft.

aber dafür fehlt absolut die zeit, vor allem weil niemand mit seinem herzblut bei der nutella hängt, was bei der musik aber anders ist.



>>Ich hab mich zb schon recht früh intensiv mit Musik beschäftigt. Wenn ich im meinem Umkreis den Musikgeschmack erfragt habe, haben ich fast immer als Antwort "die beatles" bekommen. Wen ich aber nachgefragt habe, welche lieder im speziellen, dann war wenn überhaupt nach 2 bis 3 songs schluss!. Aber Hallo? wie kann ich meine Lieblingsband anhand 2 bis 3 namhafter songs festmachen.<<



in meiner jugend waren auch die mcd's sehr inn, entsprechechend kannte man manch mal wirklich nur ein paar leider der band. heute höre ich überhaupt keine maxis mehr, ich höre nur noch alben.



>>Sind die Beatles deswegen schlecht?

Nein bestimmt nicht, aber genau die songs die jedem bekannt sind, beispielhaft "she loves you" und "Hey jude" sind an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten und hben "DJ Ötzi charakter". Und genau diesen Vergleich würde der Beatles fan nie wagen, ich hab da kein problem damit, weil er zumindest bei den vorgenannten tracks durchaus gerechtfertigt und mir die beatles Idealisierung sowas von Essig ist<<



fakt ist aber, solche musik muss ich mir heutzutage nicht kaufen, die läuft überall, im radio, im supermarkt, im tv etc. man bekommt sich tag ein tag aus vorgeträllert, bis sie zum halse raushängen.

man brauch also gar keine anstrengung, um solche musik wahrzunehmen, so könnte man also die freie zeit nutzen, um nach weniegr bekannter musik zu forschen, die häufig mehr zu bieten hat.



>>Aber um die Brücke zu schlagen und zu des Pudels Kern zurückzukommen auch diese Form von Musik hat ihren Zweck erfüllt, weil eine nicht kleine Gruppe von Musikhörern gerne ihre damit verbracht haben und sich damit die freizeit versüsst hat. Es ist also egal was man hört, sofern man es freiwillig tut hat die Musik ihre Aufgabe erfüllt, da wird die Aufforderung "talentlosen floskel-dreschern" abzuschwören ins nichts laufen solange man es SELBST gut findet oder zumindest dahingehend beeinflusst wird:O)<<



das klingt für mich so, als würde sich jemand die erst beste person als partner grabschen, weil die art frau oder mann gerade inn ist, ohne zu wissen was man wirklich selbst will und sobald sich das blatt wandelt, man diesen parner am liebsten schnell wieder los werden möchte, weil man jetzt neue ansprüche hat. das würde natürlich erklären, wieso scheidungsrate und generell die unstimmigkeiten in den familien immer mehr zunehmen.



so wäre es doch schön, würde man die musik als erstes übungsfeld nutzen, sein verhalten mal grundlegend zu ändern, und erst mal zu versuchen sich selbst zu ergründen und sich dann wissentlich an sein favorisertes feld heranzutasten, anstatt blindlings der masse zu folgen und in seine eigene verwahrlosung zu stolpern.
Signatur - mein Favorit: http://www.spotlight.de/zforen/tvk/m/tvk-1150892666-18454.html

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