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Smiley Re: Vielleicht...oder eben auch nicht.
Hi,



>2. Ausserdem muss gleichzeitig ein Defekt des Schutzleiters der Bohrmaschine, oder

>ein Defekt in der Hausinstallation vorliegen.

Wenn der Kauf der eigenen Bohrmaschine noch keine 40 Jahre oder mehr zurückliegt, ist diese Schutzisoliert - kein Metallgehäuse und kein Schutzleiter.

Man muß dann schon das Bohrfutter/Bohrer (als einzige Metallteile am Gerät) anfassen, um was gewischt zu bekommen - dann hilft aber der Schutzleiter nicht mehr, da nicht vorhanden.



@Fragesteller:



Die Gefahr beim Anbohren von Leitungen ist nicht nur, daß man eine gewischt bekommt. Wenn man nix merkt und eine Leitung beschädigt, muß es nicht sein, daß man dies gleich merkt.

Ein defekter Schutzleiter fällt bei intakten Geräten normalerweise gar nciht auf - wenn aber ein Gerät defekt ist, kann das ins Auge gehen - vor allem wenn kein FI vorhanden.

Oder wenn man eine Leitung nur "touchiert", diese also noch nicht unterbrochen, aber im Querschnitt gemindert ist (also dünner), hat man nen potentiellen Brandherd - wenn viel Strom drüber fließt, wird diese Stelle zu warm.



Denkbar wäre noch, daß die Wand (natürlich nur leicht) oder eine reingedrehte Schraube "elektrisieren" - bei ner (geschalteten) Lampenleitung muß man das noch nichtmal bei der Montage bemerken.



Google mal nach "Installationszonen". In diesen Bereichen sollte man eigentlich garnicht bohren. Senkrecht über Schaltern/Steckdosen/Abzweigdosen und waagerecht zwischen welchen auch nicht.

Aber das ist noch keine Garantie, daß man dann nix trifft. Zusätzlich ein Leitungssucher ist schon ein guter Ansatz! :-)



Gruß

Didi

geschrieben von

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