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Smiley Re: Gewinne bekommen nicht mehr die Mitarbeiter, sondern Aktionäre/Vorstand
Nicht nur auf die in der Presse gerne verkündeten Milliardengewinne einiger weniger Firmen schauen.Die bieten zwar viele Arbeitsplätze sind aber Beschäftigungspolitisch eigentlich zweitrangig.Unter anderem weil die Gewinne sehr häufig im Ausland erwirtschaftet werden und dort auch der größte Teil der Beschäftigten sind.Die für die Zahl der Arbeitsplätze wichtigen Mittelständler,Kleinbetriebe oder Handwerksbetriebe kämpfen oft unbeachtet gegen die Insolvenz da sie froh sind wenn sie überhaupt noch Gewinne machen.Zb merken wir es bei uns sofort wenn ein Autohersteller oder einer der großen Zulieferer ein Kostensenkungsprogramm startet,sofort wird mit allen Mitteln probiert die Einkaufspreise zu senken.



Auch ist der "normale"Bürger nicht ganz unschuldig an der Entwicklung,auch er will das sein in Aktien oder Fonds angeleges Geld eine möglichst fette Rendite abwirft,das geht aber nur wenn das erwirtschaftete Geld nicht an die Arbeiter ausgeschüttet wird oder in den Betrieb investiert wird.Um eine gute Rendite zu erzielen müssen hohe Gewinne gemacht werden damit der Aktienkurs stimmt und vor allem die Dividende.Wenn jetzt viele in Aktien investieren würden die von Firmen sind die eine soziale Einstellung haben und auch mal akzeptieren das man nur eine Rendite von 2% hat könnte ein Vorstand auch anderst entscheiden als im Moment.Dummerweise ist es im Moment auch uninteressant Gewinne in den Betrieben zu lassen,es ist steuerlich günstiger sie auszuschütten.Wäre es umgekehrt wäre der Druck auf die Vorstände vielleicht auch nicht mehr so groß.



Und hör mal mit der Neiddebatte mit den Reichen auf,deren Reichtum ist auch nicht vom Himmel gefallen.Irgendwer mußte da auch mal bei Null anfangen und in den Top Ten der reichsten Leuten sind viele dabei die ihre Firmen selbst gegründet haben.Die hatten zur richtigen Zeit die richtige Idee und ein gewisser Egoismus ist im Geschäftsleben leider unerlässlich.Denk auch mal daran wer Arbeitsplätze schaft,das sind eben die bösen Kapitalisten.Ohne Arbeitgeber keine Arbeitnehmer.



Mfg.DUMIAU

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