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Smiley Die Endgeschwindigkeit ist gar nicht so das Problem ........
Sondern die Beschleunigung .

Die schnellen Geräte vom Schlage einer Hayabusa beschleunigen in etwa 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h

und in etwa 6 bis 7 Sekunden von 0 auf 200 km/h .

Das überfordert fast das menschliche Reaktionsvermögen .

Und es besteht im heutigen Verkehrsgewühl die Gefahr , irgendwo "hintendrauf zu beschleunigen" , wenn man z.b. beim Überholen /Slalomfahren durch die Blechlawine :-) "ganz normal" das Gas aufzieht. Weil der andere Verkehr nicht in der Lage ist , so schnell zu reagieren .

Und der Biker ebensowenig , wenn er sich nicht in Disziplin übt .

Und das ist bei solchen "suchterzeugenden" Geräten wirklich schwer . Da will man die Leistung nach einiger Gewöhnungszeit (wenigstens ab und zu) ausreizen .

Und merkt dabei nicht mehr , "wie schnell man viel zu schnell" wird .

Das gilt vor allem natürlich auf der Landstrasse bei dem "extrem langsam fliessenden" Verkehr .

Aber heute in dem Gewühl auch auf der Autobahn .

Wenn man mit so nem Gerät z.b. grad gemütlich so mit Richtgeschwindigkeit 130 die Rechtsfahrenden überholt und sich dann angesichts der üblichen im Rückspiegel drängelnden BMW oder Benz Dosen dazu hinreissen lässt , den Hahn aufzudrehen .......

Dann "explodiert" das Gerät in etwa 2 Sekunden von 130 auf 200 km/h und natürlich weiter .

Bis man da bloss den Beschleunigungsstoss überwunden hat (den Kopf wieder nach vorne gebracht , sich wieder einigermaßen sortiert hat und das Gas wieder

zukriegt :-) , hat man schon mindestens 250 drauf und ne verdammt weite Strecke zurückgelegt .



Da darf dann vorne wirklich nicht mehr viel dazwischen kommen !



Wenn da ein "Durchschnitts Autofahrer"

(Opa mit Hut ; Hausfrau o.ä. :-) noch rauszieht , "weil ja das Motorrad noch so weit weg ist", kann´s ziemlich eng werden .



Ein grosses Problem vor allem angesichts der immer volleren Autobahnen und des immer höheren Alterdurchschnitts der Dosenfahrer (und auch der Biker:-) .

Wo sich offensichtlich auch immer mehr verunsicherte "Hutfahrer" offensichtlich regelrecht an den links fahrenden "orientieren".

Und mit ihrem Benz-Rentnertraum und gemütlichen 100 km/h grundsätzlich immer erst kurz vor ! einem schnell daherkommenden Fahrzeug auf die linke Spur ziehen , während sie kilometerweise rechts geblieben sind als alles frei war .



Das sind die Erfahrungen , die ich so mit meiner "nicht ganz serienmäßigen" , weil turboumgebauten BMW gesammelt habe .

Früher war es mal der "Kick" , dem Ding auf der Autobahn die Sporen zu geben

(Auf der Landstrasse war das eh viel zu gefährlich ).

Aber heute sollte man sowas angesichts des Wahnsinns auch auf der Autobahn wirklich tunlichst bleiben lassen !



Bikerguss











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