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Smiley Access ist halt auch ein Spezialfall!
Ich mußte mich seinerzeit auch autodidaktisch in Access einarbeiten und habe diese Einarbeitung (wie viele andere hier) auch akribisch betrieben.



Bloß: Es sagt einem zum Beispiel niemand, dass bei der Beschäftigung mit einem Standard-Produkt aus der Office-Palette Programmierkenntnisse nicht nur empfohlen, sondern *eigentlich* zwingend erforderlich sind.



Als Unbedarfter hält man sich vielleicht eine Weile mit Makros über Wasser (insofern leide ich immer ein wenig mit den Leutchens, die den "Makros sind Mist"-Link gepostet bekommen), um dann doch die ersten wackligen Schritte in VBA zu gehen, weil man irgendwann mit den Makros an die Grenzen des machbaren stößt.



Zu dem Zeitpunkt hat man Access vielleicht erst mal so grundsätzlich verstanden, fängt nun aber noch mal bei Null an, weil man jetzt auch noch als Pendant das VBA-Objektmodell kennen, kapieren und anwenden muss (was man vielleicht niemals beabsichtigt hat - es hat einem ja keiner erzählt...). Die Beschäftigung mit VBA geht dann meist damit einher, dass man sein erstes, feines Access-Projekt entweder nochmal komplett auf den Kopf stellt und automatisiert, oder es (das kommt sicher häufiger vor) komplett in den Harz kickt, weil man merkt, dass das alles Mist war. Das ging mir wohlgemerkt mehrmals und über einen längeren Zeitraum so - je mehr man gelernt hat, umso mehr musste man sich von alten Denkmustern verabschieden und umdenken.



Und das alles nach Möglichkeit in der Freizeit oder der MiPa - man hat ja sonst auch noch was zu tun und wurde eigentlich gar nicht speziell als Access-Entwickler eingestellt, was man aber inzwischen notgedrungen geworden ist.



Was in Access alles möglich ist, kann man nur durch ständige, intensive Beschäftigung mit dem Programm mitbekommen. Jemand, der gerade mal sein erstes cmdButton1_Click erfolgreich kompiliert hat, denkt noch nicht an API-Calls oder die Automation von MS Projekt mit Access-VBA.



Insofern muss man sagen, dass häufig zum Entwickeln des vermeintlich richtigen Konzeptes jahrelange Erfahrung notwendig ist - auf die richtige Idee kommt der Einsteiger in Ermangelung des benötigten Wissens ja gar nicht, da er nicht weiß, was alles machbar ist.



Das Problem ist eben einfach, dass die benötigten Lösungen häufig durchaus komplexe Projekte wären, würde man sie einem professionellen Entwicklerstab übertragen. In der Praxis stellt es sich aber so dar, dass derjenige, der das Problem fachlich hat, auch mal eben nebenbei damit beauftrag wird, das jetzt per Access umzusetzen - ohne Konzept, frei Schnauze, mal sehen ob's klappt. Zum Vorwurf machen kann man das den Leuten aber sicher nicht, das wäre zu kurz gedacht. Gebe Dir aber recht: Das Forum kann die konzeptionelle Vorarbeit nur bedingt bis gar nicht ersetzen. Hmmm - Zwickmühle...



Schönen Gruß,

Eric

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