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Smiley Eine ähnliche Frage hatte ich damals auch gestellt, ...
... die etwa so lautete:



schweres Quiz -> wenig Teilnehmer -> weniger interessantes Quiz

leichtes Quiz -> viele Teilnehmer -> größere Leistung des Quizgestalters



Schwer nachvollziehbar ...



Das war mal ausnahmweise ein »kurz und bündig«-Beitrag von mir, weil ich letztlich auf eine Begründung verzichten zu können glaubte. Und schon wollte es (fast) keiner verstanden haben? Denn ich habe nur eine einzige (zustimmende) Antwort bekommen, doch von den anderen im selben Threadzweig darüberstehenden (und demzufolge ebenfalls benachrichtigten) Diskussionsteilnehmern, wo der in Frage gestellte Vorschlag herstammte, kam keine Reaktion. Da ich allerdings seinerzeit keinen ausgereiften Alternativvorschlag auf Lager hatte, habe ich nicht nochmal nachgehakt, zumal es mich (noch) nicht betrifft.



Da ich erst seit 5 Jahren Musik sammle und mich dabei auch nicht auf Neuerscheinungen konzentriere, was der Musikindustrie wohl recht wäre (darauf ist die gesamte Marketingmaschinerie ausgerichtet), kenne ich einfach nicht so viele Alben vollständig oder gar auswendig, dass es für mich Sinn machen würde, mitzuraten oder auch selbst ein Quiz zusammenzubasteln. Außerdem stellt der Download für mich ein Problem dar, sonst hätte ich mir zumindest aus Neugierde schonmal ein Quiz angehört. Auf der anderen Seite habe ich bei der letzten Auflösung gestaunt, dass ein Gassenhauer wie »Man Of The World« nur einmal erkannt wurde. Allerdings weiß ich ja nicht, wie schwer es der mitgelieferte Ausschnitt gemacht hat, sich erraten zu lassen. Oder wollte da der eine oder andere »Rätselmeister« den weniger begabten eine Chance zum Aufholen gewähren, und dann kam auf einmal (fast) allen dieselbe Idee? Dann hätten aber eigentlich noch einige Titel leer ausgehen müssen ...



Erstmal würde ich dem Standpunkt von MaPa insofern widersprechen, dass die für den Quizausrichter anfallende Mühe nicht für jedes Rätsel dieselbe ist. Andererseits dürfte es aber kaum sinnvoll erscheinen, diese nun um mit Mutwillen zweifelsfrei objektiv bewerten zu wollen, weil das am Ende ungerechter ausfallen könnte als eine pauschale Bewertung. Doch der erste Satz von MaPa bringt genau das auf den Punkt, was ich bereits bei der Umfrage zum Ausdruck bringen wollte.



Jedenfalls stellt es eine zu würdigende Leistung des Quizurhebers dar, es so zu gestalten, dass es nicht zu einfach wird, die Titel zu benennen, damit es auch eine echte Herausforderung für die Rätselteilnehmer darstellt. Und natürlich ist es dem mit den Fähigkeiten der Rätselteilnehmer zu vergleichenden Wissensumfang des Quizautors über musikalische Werke zu verdanken, wie aufregend (und lehrreich) sein Musikrätsel gelingt. Ferner kommt es auch darauf an, es den Teilnahmern zu erschweren, erst noch Informationen zu beschaffen, die gar nicht zu ihrem Kenntnisstand gehörten.



Die musikalische Qualität eines Quiz wäre dagegen wohl insbesondere daran zu messen, wie vielfältig verschiedene Musikrichtungen und Epochen darin vertreten sind. Eine künstlerische Qualität könnte darin bestehen, dass die Auswahl, Zusammenstellung und Anordnung der Ausschnitte und eingesetzte Mischtechniken in ihrer Gesamtheit einen eigenständigen künstlerischen Anspruch erfüllen.



Grundsätzlich dürfte sich ein hervorragendes Rätsel durch einen größeren Punkteabstand der Teilnehmer untereinander von recht einfach zu lösenden und deshalb weniger besondere Fähigkeiten des Rästelautors bezeugende Aufgabenstellungen unterscheiden. Außerdem spricht es für eine willkommene Abwechslung in der Stil- und Epochenorientierung der Titelauswahl, je mehr neue Teilnehmer sie anspricht, die sich bislang überhaupt nicht beteiligt haben oder indem sie zumindest erstmalig durch Punkte in Erscheinung treten.



Dass ich auch ein Quiz machen könnte, bei dem es ebenfalls recht schwer sein dürfte, alle Titel zu erraten, würde ich allerdings durchaus für möglich halten. Obwohl ich über den Schwierigkeitsgrad meines Rätsels erst Gewissheit haben kann, nachdem ich es gestellt habe. Doch wozu, außer um diese Gewissheit zu bekommen, soll ich mir diese Mühe machen, wenn ich dafür nur ein einziges Mal in der Tabelle erscheine, weil mein Überblick über die in der Regel erfragten Titel wirklich so bescheiden ist, dass im übrigen eine Beteiligung für mich nicht lohnt. Ganz zu schweigen davon, ob es mir gelingen würde, die Ausschnitte zu erkennen, selbst wenn mir das Original bekannt ist. Also macht es eigentlich auch kaum Sinn, andere mit dieser zusätzlichen Hürde auf die Probe zu stellen. Mir würde es vollkommen genügen, das vollständige Original erraten zu lassen, aber leider (?) gibt es dafür inzwischen zu viele Möglichkeiten, den Titel mit fremder Hilfe herauszufinden.



Was werdet Ihr jetzt denken, da es mir (bislang) nicht der Mühe wert war? Aber das erste Mal ist immer am schwierigsten, es sei denn, man kennt so wenig, dass es mit jedem neuen Rätsel immer schwerer wird, entsprechende Titel auszuwählen ;-)



Bei dieser Gelegenheit möchte ich mal nachfragen, ob ich die angekündigte »Best Of 2005« auch erhalten kann, ohne bisher teilgenommen zu haben.






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