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Smiley Hm Eigentlich keine große Belastung für den Kondensator
Hi!

Meiner Meinung nach ist die Spule aufgrund der Induktivität keine große Belastung gegenüber der Blitzröhre. Eine Blitzröhre strebt direkt mit dem Zündimpuls gegen 0 Ohm, bei der Spule baut sich der Strom nur langsam auf. Außerdem ist allein der Ohmsche Widerstand der Spule relativ groß...



Ich überschlage mal eben:

n=5 (Windungen)

4,5*8cm Fläche -> 36cm² -> A=0,0036m².

Drahtlänge -> 4,5*10+8*10cm -> 45+80cm -> l=1,25m

L=µ0*µr*n²* A/l

ergibt L=1,257*10^-6 * 1 * 25 * 0,0036 / 1,25

=0,09*10^-6H

= 9 * 10^-8H

= 90nH. Ist das logisch? Kommt mir zu wenig vor. sehr wenig... Wo ist mein Rechenfehler?



Okay jetzt damit weitergerechnet...

Der Widerstand der 1,25m langen Leitung beträgt ungefähr 0,02 Ohm bei nem Durchmesser von 1mm... Ah ne garnet... 0,5mm radius -> 2pi r ->3,1mm²?!? so dick soll der draht sein? ich nehm das 1mm mal als querschnitt...



Also jedenfalls ist dann die ENDstromstärke:

I=U/R=200/0,02=10kA... gut *g* die erreichn wir sicher nicht



Jedenfalls gilt dann:

I(t)=U/R *(1-e^(-t/(L/R)))



Somit hättn wir... *inn rechner hau*



Scheisse... Nach 10 Nanosekunden ca. 30A. Nach einer auch schon ca. 3A.

Bei dem ganzen Krams noch nicht berechnet, dass der Kondensator auch an Spannung verliert. Ist das ganze nich schon fast ein Schwingkreis? Obwohl die Spule ihrerseits lang nich soviel Energie wie der Kondensator speichern kann... Wäre wohl wegen enormer Fehlanpassung extrem gedämpft ^^



Gut wie ich sehe kommt man mit Jahrgangs12-Grundkursphysik hier nicht weiter.

Sonst noch wer Ideen? *g*

cu

Matze

geschrieben von

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