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Smiley Re: Das Sparbuch und die Arbeitslosigkeit !
Vielleicht wird klarer wenn man das am konkreten beispiel festmacht:



Heike hat gar nix, alles was sie mal hatte wurde flugs in Unterhaltungselektronik investiert. Nun ist sie nach 12 Monaten ALG II berechtigt und darf jetzt mit ca 350 EUR (oder so ähnlich) auskommen.



Ihre Freundin Berta hat 75000 EUR auf dem Konto und bekommt nach 12 MOn. kein ALGI nun kein ALGII, da sie ja "stinkreich" ist. Wie sieht denn jetzt ihre Lebensituation aus? Theoretisch kann sie nun 37,5 Monate lang JEDEN monat 2000,– EUR ausgeben, danach bekommt sie ALG II und muss sich nun zum ersten mal einschränken..

Was glaubst du wie es inzwischen Ihrer Freundin Heike geht, die jetzt schon 37 Monate am Existenzminimum vor sich hin vegetiert und tageintagaus dieselben DVDs anguckt?

Wer ist den in dem Szenario der Klügere? Wer hat denn hier irgendwelche Vorteile?



Grundsätzlich geht es nicht darum das irgendjemanden (Hier dem braven Sparer) etwas weggenommen werden soll. Es wird vielmehr etwas gegeben und zwar ausschließlich denjenigen, die es nötig haben. Das hat grundsätzlich nichts mit Gerechtigkeit zu tun, da sich dir Frage wer wo welchen Nutzen hat nicht an ethischen Fragen orientiert sondern einzig und allein an der "Armut" des jeweilig Betroffenen.



Wenn das ganz "gerecht" werden soll, dann darfst du denen, die nichts leisten, oder aus beliebigen gründen nichts mehr haben, einfach auch nichts geben. (Das wäre, wenn auch nicht nett, so zumindest gerecht).

Andersherum ist es leider nicht zu machen, weil dann jeder der z.B. als Angestellter einmal Arbeitslosenbeitrag gezahlt hat auf die Idee kommen würde diesen ja wiederhaben zu wollen. Warum sollte er das ganze Leben Arbeiten wenn andere sich zwischendrin für 60% vom Netto 12 monatige Pausen gönnen, wäre er da nicht der "Dumme", lohnt es sich da überhaupt noch zuarbeiten? du wirst mir vielleicht zustimmen, das das nicht lange funktionieren würde....



Grüßle

S

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