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Smiley Re: Das Sparbuch und die Arbeitslosigkeit !
Egal ob unterm Kopfkissen, oder auf der Bank, gleich bleibt die Tatsache daß die Dame gegen geltendes Recht verstossen hat da sie ihre Vermögensverhältnisse nicht offen dargelegt hat.



Die Frage in wie weit dieses Recht sinnvoll ist ist wohl eine ganz andere. Prinzipiell finde ich es, gerade in diesen wirtschaftlich schwachen Zeiten, vollkommen gerechtfertigt, wenn jemand zuerst seine Mittel beansprucht als, unabhängig von der eigenen Vermögenssituation der Allgemeinheit zur Last zu fallen. 8Ganz abgesehen davon, das man mit dem Gespartem weitaus weniger Einschnitte hinnehmen muss als mit der Stütze, das Sparen zahlt sich also in jedem Fall aus!)



Das Solidarprinzip ist doch in jedem Fall gewahrt. Die stärkeren Schultern tragen mehr, die schwachen weniger. Und jemand mit 75k auf der Bank hat eben ein etwas breiteres Kreuz als jemand ohne jegliche Ersparnisse.

Vordergründig mag die Unterscheidung zwischen dem "angelegten" und dem Gesparten geld unsinnig erscheinen, ich denke aber das der Zwang z.B. LV-Verträge aufzulösen eine ungerechtfertigte Härte darstellen kann da die Rendite bei vorzeitiger Kündigung u.U. extrem schlecht ausfallen kann. Ein Sparkonto ist da flexibler zu handhaben.

Vielleicht sollte man LV-Inhabern die Stütze nur als "Darlehen" zuweisen, daß im Falle der Fälligkeit der Rentenvorsorgemaßnahmen z.Tl. zurückbezahlt wird? Verwaltungstechnisch natürlich absurd, aber vielleicht etwas "gerechter"?



Grüßle

S

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