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Smiley Da beißt sich die Katze argumentativ in den Schwanz
Hallo!



Ich habe nichts gegen geäußerte Kritik, ich bin im Gegenteil für Diskussionen auch über meine persönliche Einstellung und andere Themen jederzeit offen und entschuldige mich auch, wenn ich über das Ziel hinausgeschossen sein sollte, was ich in diesem Zusammenhang allerdings nicht sehe, um das auch gleich vorwegzunehmen.



Leider hast Du Deine Kritik, die Du mir angeblich ganz offen und unverblümt gesagt hättest, darüber hinaus aber gerade nicht offen geäußert, da Du diese nicht mir gegenüber geäußert hast. Denn der Begriff "Pappnase" taucht in Deiner Antwort an Hawkes1701D auf, und wenn ich diese Antwort nicht interessehalber noch gelesen hätte, dann wüßte ich immer noch nichts von meinem Pappnasen-Dasein .... Soviel also zu "(...) ich dir ganz offen sage (...)". Offen wäre es denn auch gewesen, wenn Du einen Thread unter meinem eröffnet hättest und hättest dort "Pappnase" geschrieben.



Desweiteren stelle ich nicht alle Arbeitslosen als Sozialschmarotzer dar. Im Gegenteil fühle ich mit diesen Menschen sehr mit, weil einem in der heutigen Zeit wohl kaum etwas Schlimmeres passieren kann. Ich habe denn auch darauf hingewiesen, daß diese einzelne, von Dir gestellte Frage isoliert betrachtet diesen Verdacht des Sozialschmarotzertums aufkommen lassen kann und ich mir eben nicht sicher sei, ob Du in diese Kategorie zu zählen bist.



Schließlich hat mein Beitrag sicherlich nicht direkt zu Deiner Frage beigetragen, jedoch verwahre ich mich auch ein wenig dagegen, daß mein Beitrag nicht hilfreich wäre. Zwar setzt die Denke, daß ich hilfreich war, voraus, daß man kritikfähig und selbstreflektierend ist, doch unter dieser Annahme betrachtet kann man meinen Beitrag durchaus als Tip für die Situation sehen und auch die Satire als geeignetes Mittel einstufen. Denn Satire dient unter anderem dazu, seinem Gegenüber einen Spiegel vorzuhalten, damit dieser unter Umständen seine eigene Situation überdenkt und sein Handeln anpassen kann.



Ich sage es etwas deutlicher: Ohne schon von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein, da sie Dir Deinen eigenen Angaben zufolge ja erst noch, wenngleich sicher in's Haus steht, bereits diese Frage zu stellen, erachte ich als nicht gerechtfertigt, da es tausende von Menschen vor allem im Osten Deutschlands gibt, wo ich verwurzelt bin, die tagtäglich mehr als 200 Kilometer auf sich nehmen und es sogar auf sich nehmen, nur an den Wochenenden oder ein paar Tage im Monat zu Hause zu sein. Bisweilen habe ich den Eindruck, daß halb Sachsen unter der Woche in München arbeitet ....



Und nun erzähle Du mir noch einmal, daß ich nichts von Arbeitslosigkeit verstünde ....



Viele Grüße!



Caric12000



P. S.: Bevor mir noch einmal vorgeworfen wird, daß ich nichts zu der Ausgangsfrage beigetragen hätte: Zwar kann Dir das Arbeitsamt die Lohnersatzleistung streichen, wenn Du Dich weigerst, einen Job ab einer gewissen Distanz anzunehmen, aber wer sagt denn, daß man sich in einem Vorstellungsgespräch so gut präsentieren muß, wie man sich präsentieren kann? Und gerade wenn das Vorstellungsgespräch etwas weiter entfernt ist, kann man höhere Gewalten ja auch nicht immer ausschließen. Es gibt darüber hinaus tausende Möglichkeiten, eine Bewerbung "vollkommen versehentlich" zu versemmeln ... Und auch damit wäre wieder einmal bewiesen, daß man eine Problemlösung auch auf einem anderen Wege anbieten kann, als die Ausgangsfrage zu beantworten.

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