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Smiley Re: Ab ins kalte Wasser!
Mein individueller Senf dazu:



>Vorstellen der eigenen Kamera – was war für den Kauf ausschlaggebend<



Uninteressant. Wenn einer ein bestimmtes Modell hat, hat er es halt. Und jemanden zu fragen, warum er gerade zB Medion-Schrott kaufte, bringt nicht viel.



>Funktionen und Eigenschaften der Kamera<



Ja - aber.

Wenn in deinen Workshop 20 Leute strömen und jeder hat eine andere DigiCam mit anderen Features, anderen Funktionen und vor allem anderer Menüführung, dann stehste auf em Schlauch. Oder müsstest imstande sein, alles akkurat bis ins Detail zu erklären. Und bei mitunter 20 Motivprogrammen pro Kamera ist das ein Fall für die Ewigkeit.



>Internetrecherche zur eigenen Kamera<



Was bringts?

Was soll recherchiert werden? Wie zufrieden/unzufrieden andere mit dem gleichen Modell waren? Oder dass das Gerät Mist ist und rauscht wie ein Sandsturm? Oder dass der Hersteller - wie es viele tun - eine aggressive Rauschunterdrückung eingebaut hat, die alle feinen Strukturen und Details glattbügelt? Oder dass so vehement nachgeschärft wird, dass Kanten wie Sägeblätter ausschauen?



>Auf das Licht kommt es an – was beim Erstellen von Bildern zu beachten ist<



Es kommt nie nur auf das Licht an.

Es kommt auf das Motiv an und darauf, was man mit der Kamera xyz fotografieren kann. Denn manche erlauben nur einfache Schnappschüsse - und die auch noch mehr schlecht als recht - andere schon eine etwas anspruchsvollere Fotografie. Und wenn bei einem Modell beispielsweise schon bei einem Wölkchen die ISO automatisch hochgeregelt wird, die Farben aufgeknallt werden oder der Weißabgleich spinnt, ist (fast) Ende der Fahnenstange.



>Anschließen der Kamera an den PC – evtl. Treiber installieren<



Ach ja, diese dämlichen Softwares. Total fürn Hund.

Wenn man unterwegs mal bei nem Bekannten ein paar Pics auf dem Schirm angucken will, muss man erst die Software installieren, sonst ist Ebbe.

Einfacher und besser (und oft auch sicherer) ist ein kleiner, externer USB-Kartenleser, am besten ein Single, also einer für nur die betreffende Karte, den man gar in eine Zigarettenpackung schieben kann. Denn damit wird die Karte immer als normales Laufwerk erkannt und ist auch bei einem Kartendefekt das Restaurieren und evtl. Wiederherstellen kaputter Dateien weitaus einfacher.



>Bildbetrachter – wie gut sind kostenlose Produkte<



Davon gibts zig, doch nur eine Handvoll sind wirklich okay.



Davon abgesehen: Bei einem richtigen Workshop laufen derlei Dinge ziemlich am Ende unter dem Punkt "Technik".

Weitaus wichtiger sind grundlegende Sachen. ZB Wirkung von Blende und Verschlusszeit (auch bei ner Automatischen wichtig zu wissen), diverse Schärfenebenen usw. - also die Basis der Fotografie. Hat die jemand einigermaßen intus, kann man schauen, wie er seine Kenntnisse auf die (ja schon gekaufte) Kamera überträgt. Und nur dann wird er auch mit den Sonderheiten seines Gerätes und mit dessen Eigenarten fertig.




Salvo errore et omissione (Mit Vorbehalt von Irrtum und Auslassung)

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