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Smiley Re: Intervallverlängerung durch Longlife Öl
Öl "altert" durch mehrere Faktoren:



1. Verschmutzung - Verbrennungsrückstände lagern sich im Öl ab und werden vom Öl in der Schwebe gehalten. Deshalb ist Öl so schwarz, wenn es gewechselt wird.



2. Wasseraufnahme - Im Motor bildet sich Kondenswasser. Wird der Motor regelmäßig auf Betriebstemperatur gebracht, verdampft das Wasser. Wird der Motor nur kalt gefahren (Kurzstrecke) oder kommt zu viel Wasser ins Öl (z.B. durch defekte Zylinderkopfdichtung) wird das Öl-Wasser-Gemisch durch die Kurbelwelle zu einer Emulsion geschlagen - wie Mayonaise.



3. Scherwirkung - Öl besteht als langen Molekülketten. Diese Ketten werden bei jeder Schmierwirkung "durchgeschnitten". Je kürzer diese Ketten sind, desto schlechter ist die Verbindung des Öls an sich. Der Schmierfilm reisst leichter ab.



Jetzt soll mir einer sagen, wie ein Langzeitöl oder gar so ein Öl-Feinfilter Punkt 3 abwenden will. Punkt 1 ist noch recht unproblematisch, Punkt 2 schon schwieriger und Punkt 3 - für mich - das KO-Kriterium für alle solche Verlängerungsprodukte.



Natürlich kann es bei manchen Motoren reichen. Wenn ein Motor nicht gefordert wird, hält das Öl auch länger, aber wenn der Motor auch mal richtig Leistung bringen muss, wird es eng - vor allem für den Schmierfilm. Einmal abgerissen, ist der Motor hinüber.



Unterschiede Mineralöl zu Syntetiköl, kann ich Dir nicht sagen. Ich denke, dass S-Öle einfach genauer hergestellt werden können, während Mineralöle wohl mit der Qualität des Rohöls variieren.

Die EDV hilft uns bei Problemen, die wir ohne sie nicht hätten - gilt aber auch für Frauen, Autos ...! Möchte auf nix davon verzichten ;-) Grüße Marcel



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