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Smiley Tipp, nicht nur für Star Wars-Fans --> Empire at War (Erfahrungsbericht)
Hallo zusammen!



Es ist wohl wieder mal Zeit für einen kleinen Test- bzw. Erfahrungsbericht meinerseits - Werde mich diesmal aus Zeitgründen etwas kürzer fassen.



Es geht geht hierbei um Star Wars - Empire at War



Vorweg:



Nach der großen Enttäuschung, die ich mit "Battlefront 2" erlebt habe, beäugte ich das neuste StarWars-Spiel mit großer Skepsis. Battlefront 2 war ein Blindkauf, mit der Hoffnung, man hätte aus den Fehlern des ersten Teiles gelernt - Dem war aber nicht so... Ich besaß bei diesem Mal das große Glück, einen StarWars-Fan zu kennen, der sich alles, ja wirklich ALLES kauft, was mit der Saga zu tun hat. Also konnte ich mir dort das Spiel ausleihen. Meine Eindrücke:



Die Story



Altbewährt - dürfte jedem bekannt sein. Hierzu muss ich wohl nichts sagen ;-)



Das Handbuch



Ich habe etwas verdutzt geguckt, als ich das Handbuch auspackte. Mein Bekannter hatte mir damals seines nicht mitgegeben, weshalb ich ab und an vor leichten Rätseln stand ("Wieso kann ich das dort bauen und das nicht da?" oder "Warum kann ich keine Sternenzerstörer bauen?"). Das Handbuch ist, für ein Echtzeit-Strategiespiel doch recht umfangreich geraten - Was hierbei aber nicht als Nachteil gewertet werden soll. Allerdings wäre eine direkte Integration dieser "Geheimnisse" ins eigentliche Spiel schon sinnvoll gewesen (Angefangen bei den Shortcuts, über "Wonach richtet sich das Einheiten-Limit?" bis hin zum "Sternenzerstörer-Mysterium").



Die Steuerung



Wer WarCraft schon mal gespielt hat, wird sich hier wie Zuhause fühlen. Es handelt sich hierbei, um es noch mal zu erwähnen, um ein Echtzeit-Strategiespiel. Shortcuts sind zwar vorhanden, allerdings werden diese nicht, wie aus WarCraft bekannt, irgendwo eingeblendet. Hierzu muss das Handbuch konsultiert werden. Ansonsten kann man das komplette Spiel prinzipiell mit der Maus spielen.



Grafik



Schönheit ist ja bekanntlich subjektiv und liegt im Auge des Betrachters - Mir persönlich sagt jedoch alles daran zu. Nette Animationen, detaillierte Einheiten und gelungene Effekte schmücken das Schlachtfeld der Zukunft - Nein! Das in einer weit, weit entfernten Galaxie ;-)



Allerdings habe ich bemerkt, dass man der Optik vor allem auf die Sprünge helfen kann, wenn man Antialiasing auf mind. 4x stellt. Ansonsten sieht man überall unschöne "Zackenlinien" an den Einheiten. Normalerweise wäre das ja nicht so schlimm - Allerdings empfand ich das als wirklich störend! Zudem ist die höchste Detailstufe quasi "Pflicht", um alle liebevoll erstellten Details begutachten zu können.



Performence



Mein System:



AthlonXP 3000+

Asus A7N8X

1,5 GB RAM

Geforce 6800GT



Ich spiele das Spiel auf 1024x768, höchsten Details und 8x AA. Wenn das Spiel allerdings länger gespielt wird, sinkt die Performence merklich. Insbesondere in Bodengefechten sind leichte Ruckler zu spüren, die an "Laderuckler" erinnern. Allerdings kann man bei meinem WindowsXP nicht gerade von einer Neuinstallation reden... Das System ist schon sehr lange drauf *g*





Sound



Donnernde Explosionen, summende Laserschwerter und kreischende Tie-Fighter sind ein Markenzeichen der StarWars-Saga. Hier wird der Spieler nicht enttäuscht. Das einzige, was nervt, ist die deutsche Synchro der Einheiten (Wie bei fast jedem Echtzeit-SP... Man erinnere sich an C&C - "Jawohl, Sir!"). Besonders Darth Vader kann einen Spieler schon mal zur Weißglut treiben. Die englische Synchro ist da besser.



Die drei Ebenen - Galaxis, Raum & Planet



Wer andere Strategiespiele und insbesondere die aus der StarWars-Reihe kennt, wird gewisse Gemeinsamkeiten feststellen können. Kennt jemand noch "Rebellion"? Dort befand sich der Spieler die meiste Zeit lang in einem "Galaxis-Bildschirm", wo er Truppen befehligen, Planeten ausbauen und Einheiten produzieren konnte - Dieses Spielelement hat man übernommen und es stellt die erste Ebene des Spieles dar. Die zweite ist der Raumkampf - Hat man im Galaxie-Bildschirm eine Flotte zu einem gegnerischen Planeten geschickt und es befinden sich feindliche Einheiten dort, betritt man die "Raumschlacht-Ebene". Dort kann man, ganz "WarCraft-like", seine Schiffe, Jäger, Sternenzerstörer usw. durch die Gegend schicken und den Gegner bekämpfen. Wird ein Schiff zersört, kann man (insofern vorhanden) Verstärkung aus dem Hyperraum herbeirufen. Hat man die Schlacht gewonnen, kann es auf den Planeten gehen - Hierbei bediente man sich übrigens bei Spielen wie "Ground Control 2" (ist das einzige Spiel, dem ich ein solches Prinzip gesehen habe). Anfangs besitzt man lediglich einen Startpunkt ("Dropzone"), durch welchen das Einheitenlimit definiert wird. Erobert man einen zweiten, kann man mehr Einheiten herbeirufen, usw. Ansonsten gilt prinzipiell: Gegner vernichten. In allen Fällen ist meist ein Rückzug möglich, insofern das Gefecht mal nicht den Vorstellungen entsprechend verläuft ;-)



Die Spiel-Modi



Bislang habe ich mich nur am Singleplayer versucht.



Vorhanden sind:





Kampagne (Story-Mode mit "Sondereinsätzen")

Galaktischer Konflikt (quasi die Kampagne ohne Sondermissionen) - Hierbei können verschiedene Settings gewählt werden (Anzahl der Planeten, Startgeld, Situation)

Gefecht (Skirmish-Mode - Wahlweise "Raum-" oder "Bodenkampf")





Erlernbarkeit / Schwierigkeitsstufe



Allem voran sollte gesagt sein: "Erst Handbuch lesen, dann spielen". Auch geübte Spieler scheitern sicherlich schnell, ohne das erforderliche Vorwissen. Das Spiel ist ziemlich komplex - Der Spieler hat das Gefühl, sich um wirklich alles kümmern zu müssen. Übernahm bei "Rebellion" auf Wunsch noch eine "Automatik" das Ressourcen-Management, ist der Spieler nun auf sich allein gestellt.

Ein weiteres Beispiel wäre das erwähnte "Sternenzerstörer-Mysterium": Bestand ich nach zwei Anläufen (als Imperialer) mal ganz gut gegen die Rebellen, überholten mich die "Galaktischen Separatisten" und bauten fröhlich gigantische Kriegsschiffe. Woher soll man sonst auch wissen, dass man das größte Kampfschiff der Flotte nur auf vier bestimmten Planeten bauen darf? ;-)

Ich kann vorweg so viel sagen: Für viele Spieler wird die erste Zeit frustrierend - Bis man alle Tricks und Kniffe raus hat, wird eine Zeit vergehen und man wird den einen oder anderen Untergang des Imperiums / der Rebellen miterleben. Allerdings sind die Zusammenhänge ziemlich gut durchdacht ein erscheinen einleuchtend - So auch bei der maximalen Einheitenkapazität (wie lange ich gebraucht habe, um das zu verstehen...).





Fazit



Dieses Spiel ist nicht nur für StarWars-Fans "solide angelegtes Geld" - Es besitzt einen gewissen Suchfaktor und wird durch die verschiedenen Möglichkeiten, Modi, etc. nicht so schnell langweilig. Allerdings würde ich Spielern, die keine Lust haben sich in ein Spiel hinein zu arbeiten, den Rat geben, das Spiel im Laden zu lassen.



Für mich ist dies der Überraschungs-Hit der letzten Monate - Zumal die letzten SW-Strategiespiele imho allesamt in die Tonne gehören (Bis auf Rebellion vielleicht ;-)).





Fragen oder Anmerkungen? Immer willkommen!




GrEeTz

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Zur Vorratsdatenspeicherung:

1961: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten"

2007: "Niemand hat die Absicht einen Überwachungsstaat zu errichten"

geschrieben von


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