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Smiley ausführlicher Erfahrungsbericht Thinkpad Lenovo / IBM T60
Lenovo

Thinkpad T60 Erfahrungsbericht

exklusiv für euch bei spotlight.de











Features





Pentium DualCore T2400 (1,83GHz)

WLAN: Intel a/b/g

Bluetooth: NEIN

Grafik: GMA 500 (shared Grafikkarte)

Gewicht: 2.4 kg (T42: 2.2 kg)

Arbeitsspeicher: 512 MB















Neuigkeiten (unvollständig)





Zwei-Kern-Prozessor (Intel Dual Core)

Lüfterdesign

Windows Taste

WWAN in ausgesuchten Modellen

Arbeitsspeicher max. 4 GB

serielle und parallele Schnittstelle im Modulschacht (Ultrabay) nachrüstbar













Unterschiede T4x <> T60





USB jetzt 3x (2x auf der rechten statt der linken Seite)

TrackPoint und Touchpad jetzt ohne Reboot umschaltbar

Anordnung der Lautstärketasten verändert

WLAN ON / OFF Schalter

Mikro jetzt unterhalb der Fn Taste

Gehäuse kantiger

Kensington Schloss jetzt rechts

kein S-Video Ausgang!

kein paralleler Ausgang

Infrarotgerät kann im BIOS komplett abgeschaltet werden

1xPCCard und 1xPC Express Einschub













Software (Auswahl)





ThinkVantage (sämtliche IBM/Lenovo Software ist hier zusammengefasst)

Google Toolbar sponsored by Lenovo (man muss sich ja irgendwie verewigen)

Google Desktop (oh je!)

DiskKeeper Lite (WinXP Defrag wurde entfernt)

PassMark Battery Monitor

Symantec Antivirus 10.0 OEM

Symantec Client Firewall

die Centrino Tools funktionieren nur noch eingeschränkt (MobilMeter funzt)

FanControl(Lüftertool) funktioniert













was gefällt mir





stabiles Gehäuse, massive Displayscharniere

sehr gute Verarbeitung

Lüfter leise, kein pulsierendes Geräusch

umfangreiches Softwarepaket mit vielen kleinen Helfern

vorbildliche Tastatur (Hub, Grösse, Anschlag)

TrackPoint und Touchpad

Leselicht integriert (ThinkLight)













was gefällt mir nicht





Lautstärketasten / Einschaltknopf / LCD Öffnungsmechanismus wirken billig

SD-Card Slot fehlt (mir)

S-Video Out fehlt (?)

etwas überladenes Softwarepaket (trotz ausgeklügelter Ideen)

niedrigste Frequenz jetzt 1000MHz (ist aber ein Intel Problem)

Arbeitsspeicher ist nur noch unter der Tastatur (und damit schlecht) zugänglich













DualCore

Ein wenig überrascht hat mich die eigentlich herausragendste Neuigkeit schon. Nett zu sehen im Taskmanager, wie zwei Kerne unabhängig voneinander in einem Notebook arbeiten. Wirklich beeindruckend kann diese Innovation aber erst sein, wenn sie auch beweist, was in ihr steckt. Also müssen Anwendungen ran, die diese Funktion auch nutzen. Da müssen wir wohl nicht lange warten. Ausserdem können Prozesse manuell separiert werden (Anwendung X soll nur auf Kern 2 laufen). Dies geht aber nur bei Prozesse, welche im User Modus laufen. Nachdem ich also alle Userprozesse auf Kern 1 verlagert habe, dachte ich, der Kern muss jetzt ganz schön arbeiten. Aber dem war nicht so: Es gibt Power ohne Ende.

Auch der Fakultätstest (Rechner > wissenschaftlich > 9999999 > n!) bestätigt die schiere Kraft. Mit zwei Kernen gibt es nicht mehr die berüchtigte 100% Auslastung.















Leistungsfähigkeit

Die neuen Horizonte fühlen sich angenehm an. Nie hatte ich das Gefühl, das Gerät war an seiner Leistungsgrenze. Anhand der unten aufgeführten Werte ist sehr gut ersichtlich, welcher Leistungssprung zu erwarten sein wird.

Ein Performancetest mit der Software von PassMark (www.passmark.com) ergab folgendes Bild

T42 1700 MHz 247 Punkte

T60 1830 MHz 370 Punkte > damit über 50% besser

(alle Testbilder siehe weiter unten)

DVD Shrink

(Dekodieren einer Video DVD, 2:42 Stunden Spielzeit)

T42 3:00 Stunden (1:05 Stunden analyzing | 1:55 Stunden encoding)

T60 0:45 Stunden (0:18 Stunden analyzing | 0:27 Stunden encoding)













Batterie

Standard

6 Zellen Akku 5,2 Ah



6:00 Stunden(Vorgabe Lenovo lt. Datasheet)

4:00 Stunden(Anzeige nach Windows Neustart)

1:45 Stunden(intensive Tests, meiste Zeit bei maximalem Prozessortakt, WLAN eingeschaltet)

3:00 Stunden(normale Bürotätigkeit, kein WLAN, Bildschirmhelligkeit mittel)













Lüfter

Ja, ja. Das alte Thema. Und vielleicht auch das Thema, bei welchem die meisten am Modell Thinkpad T4x verzweifelten. Das hochfrequente Lüftergeräusch, gepaart mit einem leichtem Pulsieren des Tones brachte viele zum verzeifeln...All denen sei gesagt: Es ist endlich vorbei! Der Lüfter rauscht fast unhörbar und mustergültig vor sich hin. Kein Pulsieren, kein nerviger Grundton. Ich denke einmal, die Chinesen haben aus dem Problem gelernt und zeigen, dass es auch anders geht. Optisch wird diese Denkweise wohl klar, wenn man sich das neue Lüfterdesign anschaut.











Tastatur

Glücklicherweiser wissen die neuen Eigentümer bei Thinkpad genau, welche Faktoren zum Erfolg von der Marke Thinkpad geführt haben. Ein wichtiger Punkt war immer die unschlagbare Tastatur. In den Abmessungen und im Layout sehr ähnlich der normalen (grossen) Tastatur und somit ist keine Eingewöhnung nötig. Diese Tradition wird fortgesetzt. Die Tastatur ist vorbildlich und in gewohnter IBM Qualität.











ThinkVantage

Ca. 20 Softwareprodukte, die rund um das Notebook gestrickt sind. Die Produkte reichen von einem Anti-Schüttel-Tool für die Festplatte bis zu einem komplette Sicherheitspaket für das Sichern von Daten und Partitionen. Unterschiedliche Anwendungen kümmern sich um das Wohl des Anwenders. Viele Funktionen haben (oft seit Jahren) ihre Daseinsberechtigung und erleichtern das alltägliche Arbeiten:

>PowerManager

der bewährte Batteriemanager mit Profilen und mehr

> ThinkVantage System Update

Treiber automatisch vom Web erhalten

> ThinkVantage Rescue and Recover

führt Backups des gesamten Systems durch (u.a. automatisch, im Hintergrund, in versteckte Partiton/DVD, etc.)

>Access Connections

übersichtliche Software um den Überblick über sämtliche Verbindungsmöglichkeiten im Netz (lokal oder Web) zu behalten.



Zwei Funktionen fielen mir (eher mit Fragezeichen) auf:

>PassMark Battery Mon (Shareware)

Der Sinn der Software erschliesst sich mir nicht vollends. Ein BatterieTool

mit allerlei statistischen und grafischen Auswertungen. Schliesslich glänzen die Thinkpads mit einer seit Jahren bewährten und optisch ansehnlichen Batteriesteuerung. Sicher gibt es nun einige Zusatzinformationen, aber dem eigenen Produkt Konkurrenz zu machen...?

>Password

Reset Service (BIOS)

enables recovery of a lost power-on or hard disk drive password

neu:

>AwayManager

führt Tasks aus, wenn der Computer nicht in Benutzung ist (VirenScan, Defragmentierung, Systemsicherung, etc.)

>durchgehend

kluge Symbole innerhalb der ThinkVantage Softwarehier merkt man, dass sich mal ein paar neue Leute einen Kopf gemacht haben und in das Sammelsurium etwas Struktur hineinbringen















Fazit

Hurra, wir haben einen neuen König!

So oder ähnlich muss ich das Gefühl beschreiben, welches mich umgibt. Dual-Core - Kraft der zwei Herzen! Schon erstaunlich, dass Power nicht gleichbedeutend mit Lautstärke und hunderten Watt Stromverbrauch sein muss.

Schade allerdings, dass es für unterwegs nicht für ein wenig mehr Ausdauer langt.

Ich erinnere mich noch an die Zeiten, wo Notebooks 1:30 mit Akku durchhielten. Das war 1995. Dann kam die Generation der Pentium-M, Laufzeiten bis 5 Stunden waren plötzlich drin. WOW! Aber jetzt? Jetzt wird Mehr-Leistung angeboten, der mobile Charakter tritt aber auf der Stelle. Sicher, der Dual-Core geht besser mit der Energie um, nur verbrauchen eben zwei Kerne mehr wie einer. Es sind mit einem Akku faktisch nur 2-4 Stunden Arbeiten möglich. Und das ist nun wahrlich kein Fortschritt. Immerhin wird die Leistung des Prozessors neue Käuferschichten erschliessen. Soviel ist schon mal klar. Denn wenn ich Leistung wie beim Heimrechner habe, dann spielt die Akkuleistung erst einmal eine untergeordnete Rolle. Wir mobilen Anwender schauen da wehmütig auf Akkulaufzeiten von 5-8 Stunden, welche mit Prozessoren wie den ULV Pentium-M (1,2 GHz) erzielbar sind. Der Verbrauch des ULV war wohlgemerkt 5 Watt (Pentium DualCore 31 Watt, Centrino Pentium M 21 Watt, Pentium 4 Extreme 130 Watt). Mit der integrierter Grafiklösung (mein Testgerät) ist es durchaus optimal ausgestattet. Ob ein dedizierter Grafikchip (T60 mit ATI Mobility Radeon X1300, X1400, FireGL) hier noch in Punkto Leistung und Ausdauer die Skala verschieben, vermag ich nicht zu sagen. Das muss abgewartet werden. Aber klar scheint auch, dass der Verbrauch mit nur einem Kern signifikant sinkt und somit längere Batteriezeiten erlaubt.

Natürlich ist die Zielgruppe der T Serie von Thinkpad nach wie vor im Businessbereich zu sehen. Das muss man bei allen Einschätzungen und Vergleichen mit einbeziehen. Die Qualität ist auf sehr hohem Niveau beruhigend. Die Menge der angebotenen Optionen ebenfalls. Lenovo / China hat es verstanden, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Es ist auch der einzige Weg, die (verwöhnte) Clientel zu halten. Schliesslich sind Thinkpads nicht unbedingt billig. Ich denke, mit dem Thinkpad T60 knüpft Lenovo da an, wo IBM mit dem Thinkpad T43 aufgehört hat. Und Intel hat mit dem Dual-Core Prozessor das Salz in der Suppe spendiert.



Sieht man sich einmal die Entwicklung der letzten Jahre im Notebookbereich genauer an, so ist auch die Frage, ob sich eine Anschaffung jetzt lohnen würde schnell geklärt: JA. Es wird sich für die lohnen auf die neue Technologie zu wechseln, welche schnelle Notebooks haben möchten; nicht nur die Gamer unter euch, aber besonders die wird es freuen, wenn im Gerät dann noch eine schnelle Grafikkarte arbeitet. Wer einen einfaches Notebook für zuhause benötigt, der wird mit den neuen Geräten zufrieden sein. Wer eher auf Ausdauer Wert legt, wird wohl eher die Centrinos der alten Generation schielen, denn die werden jetzt preiswerter werden. Oder er tendiert zu SingleCore (Preis?) oder schaltet einen Kern ab.



Das Konzept trifft den Puls der Zeit, denn Menschen wollen Leistung. Und nur noch weniges spricht für einen grossen PC unter dem Tisch. Somit ist das eigentliche Fazit wohl: der mobile Computer ist endgültige dort, wo er seine Berechtigung hat: unterwegs UND zuhause!











Benchmarks

















Links





tecchannel

http://www.tecchannel.de/client/mobile/433909/

PC-Welt

http://www.pcwelt.de/tests/hardware-tests/prozessoren/131254/index1.html

Tomshardware.de

http://www.tomshardware.de/mobile/20060113/index.html

















copyright



  ©2006 by sidomania

| alle Quellen, Bilder und Angaben exklusiv von mir (somit alle Rechte

bei mir)Sorry wegen dem HTML, aber Spotlight.de hat schon irgendwie sein eigenes Format. Und da hatte ich keine grosse Zeit mehr, das entsprechend sauber anzupassen.










Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. [Francois G. de Levis, 1720-1781]


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