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Smiley Re: Schon mal was von Dynamisierung gehört
Da ich hier in SL zu allen von dir genannten Punkten schon mal etwas sagte habe ich wirklich keine Lust habe mich dauernd zu wiederholen. Normalerweise würde ich auf die Posts verlinken, aber das geht bei den meisten nicht, da die schon im SL-Nirvana sind.Ich hatte auch irgenwann mal zu der Berechnung des IFO Stellung bezogen, wo Herr Sinn Rosinenpickerei betrieb indem er einfach eine neue Definition der LSK erfand, die nirgendwo als Grundlage dient. Sowas hat mit Wissenschaft nichts zu tun und ist unseriös.



Kehren wir aber mal zum Thema zurück und das war deine These, dass Gewerksachaften nichts für Arbeitslose tun. User Yogi61 hatte bereits etwas dazu gesagt. Es ist natürlich klar, dass Gewerkschaften nichts für Leute tun, die nicht Mitglied sind. Ein Mieterverein wird jedem was husten, wenn er nicht Mitglied ist oder werden will und trotzdem davon prodfitieren möchte. Darüber würde sich niemand aufregen. Nur die Gewerkschaften haben da anscheinend einen Sonderstatus in der Betrachtung.



Das nächste Stichwort war die inzwischen abgeschaffte Dynamisierung. Dabei handelte es sich um eine dynamische Angleichzung von ALG und AlHi an die Bruttolohnentwicklung und die wurde natürlich von den Tarifabschlüßen bestimmt. Aber die gab es nur bis Ende 2004. Auch dagegen haben die Gewerkschaften in 2004 demonstriert. Ich weiß es, ich war dabei. Von Arbeitslosen war bei den Demos aber nicht viel zu sehen. Jedenfalls nicht hier in Berlin. Es ist also keinesfalls so, dass Gewerkschaften nichts für Arbeitslose tun. Gewerkschaften im Nachhinein für Versäumnisse der Politik resp. der Lethargie der Betroffenen verantwortlich zu machen ist allerdings eine altbekannte Spielart der üblichen Polemik.



btw

Dass der letzte Absatz zur Verlagerung im Vorpost pure Ironie war, sollte wohl klar sein.

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