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Smiley Klar geht das!!! Mit etwas Bastelei und Programmierung!
Hallo Zusammen!



Das dürfte kein Problem sein!!! weil...



Grundlage von Antischall ist ja, dass zu einer bestehenden Schallwelle eine weitere Schallwelle überlager wird, die genau entgegenwirkt und damit den Schall auslöscht.

Eine Schallwelle sind Verdichtungen bzw. Verdünnungen in der Luft, die sich wellenartig ausbreiten.

Also im klartext: bei einer Verdichtung der Luft (erhöhter Luftdruck) müßte die Kopthörermembran sich vom Ohr weg bewegen, bei einer Verdünnung der Luft, also Unterdruck, zum Ohr hin, um den Schall auszugleichen und Stille am Ohr zu erreichen.

Das heißt aber auch, dass wir genau wissen müssen, wann sich die Welle mit welcher Amplitude wo befindet, um die Kopfhörermembran entsprechen aussteuern zu können.

Also muß an jeder Kopfhörerseite ein Mikro angebracht sein, um eine Welle genau bestimmen zu können, in ihrer Intensität und zu jedem Zeitpunkt.



Tatsächlich ist es einfacher als es erstmal klingt: Wenn beispielsweise das Mikro einen Zentimeter vom Laufsprecher entfernt ist und wir von einer Schallgeschwindigkeit von 330m/s ausgehen ist die Zeitverzögerung, den der Schall braucht, um vom Mikro aus am Lautsprecher vorbei zu kommen 30 µs. Wir müssen also nur eine Zeitverzögerung vom 30 µs erreichen. Wir digitalisieren als erstes die Werte vom Mikro, ab in den Pockt PC, z.B über USB, dort wird der zwischengespeichert und nach einer bestimmten Zeit wieder ausgegeben über den Kopfhörerausgang.

Drehen müssen wir das Signal vom Mikro nicht, weil wir das ja einfach falsch rum angeschlossen haben, also Plus und Minus verstauscht haben und sich somit eine Phasendrehung vom 180 Grad ergibt, die wir ja genau brauchen.



Nehmen wir an der Pocket PC besitzt einen 400 MHz ARM Prozessor, z.B. Intel Xscale oder einen vom Samsung, dann schafft der im günstigsten Fall, dank RISC-Architektur, bis zu 400 Millionen Befehle pro Sekunde, die erledigt werden.

Das macht bezogen auf unsere Verzögerungszeit 12000 Befehle die abgearbeitet werden können.

Wenn wir nur mal von 5000 Befehlen ausgehen, da manche Befehle ja mehr als einen Takt zur Ausführung brauchen und Windows davon ja auch noch zerrt, so dürfte trotzdem noch genügend Rechenleistung für unsere Zwecke übrig bleiben!



Viel Spaß dann beim Basteln und programmieren! ;-)



Einfacher wäre vielleicht wirklich ein kleiner DSP mit vier angeschlossenen Tastern, zwei (+/-) für die Einstellung des Gegenschallpegels und zwei für die Zeitverzögerung (+/-), damit die Änderung der Schallgeschwindigkeit bei Temperaturänderung bzw. Luftdruckänderung ausgeglichen werden kann.

Das Musiksignal könnte z. B. einfach über einen OP-Addierer auf das Gegenschallsignal aufsummiert werden. Einen kleinen Verstärker (OP oder so) braucht man ja eh, wenns nicht über den Pocket PC laufen soll.

Über den Pockt PC müßte ja erst noch eine Elektronikschaltung über USB angsteuert werden. Ich glaube das wird aufwendiger,als die DSP-Lösung.



Ich hoffe ich konnte Dich Deiner gemüdlichen Stille etwas näher bringen! :-)



Gruß,

Marco



PS: Schick mir das Programm und den Schaltplan, wenn es fertig ist! ;-)



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