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Smiley Re: Das stimmt einfach nicht.
"Arbeitslose Gewerkschaftsmitglieder zahlen nur einen ermäßigten Monatsbeitrag von 1,53 Euro. Sie haben die gleichen Rechte wie ihre berufstätigen Kolleginnen und Kollegen."



"Allerdings: Voller Rechtsschutz wird nur dann übernommen, wenn die Mitgliedschaft in der IG Metall mindestens drei Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit bestanden hat oder das Mitglied wegen Tätigkeit für unsere Gewerkschaft in ein Verfahren verwickelt wurde."



[http://www2.igmetall.de/homepages/berlin/arbeitskreisarbeitslosigkeit/arbeitslosenberatung.html]





Erwerbstätige Mitglieder zahlen bspw. der IGM 1% des Bruttogehalts als Mitgliedsbeitrag. Arbeitslose zahlen 1,53 € im Monat. Letztere machen in etwa gut 10% der Mitglieder aus. Die IGM wird wohl eher auf die Interessen der anderen 90% Arbeitnehmer-Mitglieder eingehen.

Wenn eine Gewerkschaft 5% mehr Lohn _für die erwerbstätigen Mitglieder_ fordert, dann ist das nicht unbedingt im Interesse der Arbeitslosen, da diese auch für den aktuellen Lohn (also ohne 5%-Aufschlag) arbeiten würden, wenn sie einen Job bekommen würden. Ein höherer Lohn bzw. eine höhere Lohnforderung senkt die Nachfrage eines Unternehmens nach einem Arbeitnehmer aber tendenziell. Unternehmen vergleichen Lohnkosten zumindest auf europäischer Ebene und da ist Deutschland mit eines der kostenintensivsten Länder. Die höheren Kosten daraus werden aber sicherlich nicht immer auch durch entsprechend höhere Produktivität kompensiert.



tom.com
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