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Smiley Re: Kommt darauf an
So ist es.Als Arbeitnehmer rechnet man häufig nicht damit,dass sich die Lage im eigenen Betrieb plötzlich und dramatisch ändern kann.



Der Arbeits- und Sozialrechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat für Gewerkschaftsmitglieder im vergangenen Jahr Rechtsansprüche im Wert von rund 444 Mio. Euro erstritten. Darauf verweist die DGB Rechtsschutz GmbH. Für ver.di-Mitglieder hat der DGB-Rechtsschutz 40 245 Verfahren aufgenommen.



Mit 324 Mio. Euro entfiel der Löwenanteil auf arbeitsrechtliche Verfahren, 120 Mio. auf sozialrechtliche Streitigkeiten. Bei den arbeitsrechtlichen Verfahren betrafen rund 45 Prozent Kündigungsschutzklagen. Davon konnten 85 Prozent mit Erfolg oder Vergleich abgeschlossen werden. 44 Prozent der Verfahren betrafen Entgeltstreitigkeiten.



Bei den sozialrechtlichen Verfahren entfielen 40 Prozent auf die Arbeitslosenversicherung. Hier ging es vor allem um Klagen gegen Alg-II-Bescheide, und zwar überproportional mehr in den ostdeutschen Bundesländern. Strittig waren die Anrechnung von Einkommen und Vermögen, Bedarfsgemeinschaften und Kosten für angemessenen Wohnraum. Damit bestätigt die DGB-Rechtsschutzbilanz die gewerkschaftliche Kritik an Hartz IV. Ein Fünftel der sozialrechtlichen Klagen bezog sich auf die Rentenversicherung und 19 Prozent auf das Schwerbehindertenrecht.



Außerdem führte ver.di zusätzliche Verfahren mit eigenem Rechtsschutz. Und soweit aus gesetzlichen Gründen Rechtsschutzsekretäre auf speziellen Gebieten kein Vertretungsrecht haben, sind Anwälte von ver.di zur Rechtsvertretung herangezogen worden.



Quelle:ver.di



Der häufig gegen die Gewerkschaften gerichtete Vorwurf sie würden sich nicht um die Arbeitslosen kümmern, ist an den Haaren herbeigezogen und gezielt gestreut.



Viele Arbeitnehmer hätten wohl nicht den Mut,ein Kündigungsschutzklage einzureichen oder gegen eine willkürlich Abmahnung vorzugehen.



Gruss Jürgen



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