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Smiley .. nein, rein theoretisch bedürfen AV der Schriftform...
Hallo Caric2000,

wawa hat schon Recht. Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass die wichtigsten Daten eines Arbeitsverhältnisses innerhalb von 4 Wochen schriftlich zu fixieren sind. Macht der AG dies nicht, gelten für den AN alle anzunehmenden günstigen Bedingungen, es sei denn der AG kann durch Zeugenaussage etc. beweisen, dass dies ausgeschlossen ist.



Es gibt keine gesetzliche Sanktion für das nichtschriftliche Vereinbaren. Die Sanktion besteht mehr oder weniger darin, dass der AG bei Klagefällen mehr oder weniger allein in der Beweispflicht ist.



Ein typisches Beispiel ist die Probezeit. Diese muss ausdrücklich vereinbart sein, um zu gelten. Eine Probezeit berechtigt den AG im Regelfall zu einer kürzeren Kündigungsfrist. Wenn jetzt der AN keine schriftliche Vereinbarung hat, dann wird der AG sich schwer tun eine vereinbarte Probezeit nachzuweisen. Diese mag zwar allgemein üblich sein, aber ... sie muss eben vereinbart sein.



Im Fall von Korlys Freund könnte man z. B. sagen, dass er (oder war es eine sie?) einen AV vielleicht gar nicht mehr unterschreiben sollte, oder eben erst nach 6 Monaten. Dann würde schon mal die Probezeit entfallen, es sei denn, es ist unter Zeugen beim Einstellungsgespräch darüber gesprochen worden.



Natürlich hört sich das ganze mal wieder nach typischem Bürokratismus an ;-)



Gruß

Kerstin





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