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Smiley Re: Ts!
Das was Du ansprichst ist genau der Kompromiss, den ich meine: Karriere oder Kinder.



Sicher ist es immer ein Abwägen, ob man beruflich nach vorne kommen will, oder sich auf Familie konzentriert. Du hast Dich anscheinend für die erste Variante entschieden.



Aber ich finde es schade, dass Du als Argument auch Verzicht auf Luxus ansprichst. Das geht einher mit einer Entwicklung, die anscheinend immer mehr in Deutschland zunimmt: Verfall einfacher Werte. Natürlich muss man auf Luxus etwas mehr verzichten, wenn man Kinder hat. Aber ist Luxus wirklich das Wichtigste im Leben? Sicher ist es mal schön, aber ich glaube nicht, dass es für das ganze Leben sinnbringend sein kann.



Denk Dein Beispiel doch mal weiter: Jeder denkt nur noch an das eigene Wohl, schuftet nur noch für die eigene Tasche und hat kein Auge mehr für den anderen. Wo führt das hin? Ich denke Deutschland hatte, auch wenn sich das jetzt sarkastisch anhört, den Vorteil des Zweiten Weltkrieges. So schlimm diese Tragödie war - danach herrschte ein gewaltiger Opportunismus und die Wirtschaft wurde angekurbelt. Ich sage nicht, dass sich ein derartiges Ereignis wiederholen sollte. Aber die Besinnung auf Werte ist glaube ich etwas, das immer wichtiger wird und noch vor dem Streben nach immer mehr Erfolg stehen sollte - auch in der Firmenphilosophie.



Ich verstehe außerdem nicht, was Du für "andere Staatsformen" meinst, die unsere Probleme lösen sollen. Eine Staatsform, in der jeder nur noch arbeitet, um sich selbst über Wasser zu halten? Das hört sich nach Anarchie an, oder?

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