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Smiley Re: auch für evtl. Nachdenken - ZipStar - Hat sich erledigt!
document.body.background="http://img.123greetings.com/images/bg_pics/thinkbg_101.gif";document.body.style.backgroundAttachment="fixed" Grüß Gott, liebe Annette,möchte Dir noch ein bisserl mehr zu den "großen" Worddokumenten und deren Ursache schreiben: Leider ist es recht kompliziert, was beim simplen copy&paste im Hintergund abläuft, liebe Annette - I versuch es anhand von Beispielen ein bisserl zu beschreiben, bitte verzeih mir, wenn es nit gut verständlich ist.



Wenn Du eine Grafik (Scrennshot) in Paint einfügst, dort bearbeitest, das Gewünschte markierst, kopierst und in Word mit Strg+V einfügst, passiert folgendes: Paint gibt in die Zwischenablage drei Formate: Als erstes ein OLE-Objekt (Paint Bitmap), dann die Grafik als Bitmap. und zum Schluss die Grafik als "Device Independent Bitmap".



Es ist ganz normal, dass eine Anwendung beim Kopieren in die Zwischenablage die Daten in mehreren Formaten bereitstellt, um es möglichst jedem Zielprogramm (Einfügen mit Strg+V) "recht" zu machen, d.h. den Datentransport zu ermöglichen.



Eine Besonderheit sind die OLE (Object Linking and Embedding)-Objekte: Diese Technik geht auf die frühen 90er Jahre zurück, als noch Windows 3.x gab, heutzutage wegen deren "Ballast" und Komplexität fürchterlich ungeliebt, von Windows und vielen Anwendungen dennoch aber immer noch ausgiebig verwendet. Im Prinzip werden die Daten der Quellanwendung in derem spezifischen Format mitsamt Beschreibung etc. als "Objekt" in die Zielanwendung eingefügt. Markant bei der OLE-Technik ist, dass man durch Doppelklick auf ein solches OLE-Objekt in der Zielanwendung (z.B. Word) dieses mit der Quellanwendung (z.B. Paint, Excel, Formeleditor usw.) bearbeiten kann ohne die Quellanwendung separat starten zu müssen, Dateien austasuchen zu müssen etc.

Dies ist alles sehr bequem und komfortabel, liebe Annette, jedoch hat die OLE-Techik auch Nachteile: Zum einen "bläht" es die Datei, wo OLE-Objekte eingefügt werden, gewaltig auf, zum anderen funktiontiert die Bearbeitung (Doppelklick) mit der Quellanwendung nicht, wenn die Datei z.B. auf einen anderen Compi kopiert wird, wo besagte Quellanwendung (das Programm) gar nicht verfügbar ist. Aus diesem Grund muss der OLE-Mechanimsus neben dem eigentlichen OLE-Objekt auch noch die Druckdaten für dieses Objekt in der Datei (wo das Objekt eingefügt wurde) speichern, um zumindest einen Ausdruck ohne das - vielleicht nicht verfügbare - Quellprogramm zu ermöglichen, was wiederum die Datei aufbläht. Ein Beispiel für die innere Struktur eines Dokuments, wenn eine Grafik (die grüne Wiese aus WinXP) aus MsPaint als OLE-Bitmap-Objekt eingefügt wird (beachte die Größe der Datenströme, liebe Annette und dass die Bilddaten dreifach vorhanden sind):







Die genauen Abläuft des OLE-Mechnanismus sind wahrlich gräßlich kompliziert, damals (1990) gab es dazu ein Buch, die OLE-"Bibel" Kraig Brockschmidt (Inside OLE), bei Lesen dessen selbst erfahreste Programmierer arge Kopfschmerzen bekamen *LOL*.



Zurück zur Zwischenablage, liebe Annette: Neben der Fähigkeit, Daten in mehreren Formaten halten zu können, gibt es auch Prioritäten: Die Zielanwendung entnimmt beim Paste (Strg+V) dasjeninge Format in der Reihenfolge der angebotenen Liste, welches sie als erstes versteht (sprich: Die Quellanwendung gibt auf Platz 1 das Format hinein, das sie der Zielanwendung als "Bestes" empfielt usw.).



Unser bewährtes MsPaint gibt nun an Platz 1 der Clipboard-Formate den Typ "Data Object" hinein (Plätze 2 und 3 siehe oben) und stellt hinter dem "Data Object" den gesamten OLE-Krempel zur Verfügung.



Wenn Du nun - ohne an Böses zu denken, liebe Annette, in Word Strg+V drückst, schaut sich Word die verfügbaren Clipboard-Formate an, sieht an Platz 1 (die "Empfehlung" der Quelle), das "Data Object" und dahiner die OLE-Struktur und - weil Word OLE nur zu gut beherrscht - nimmt dieses Format freudig an.

Innerhalb des Word-Dokuments wird jetzt nicht etwa, wie man es vielleicht erwarten würde, eine simple Rastergrafik gespeichert, sondern das Objekt der fremden Quellanwendung (MsPaint) mitsamt deren Druckdaten - dies zum allem Überfluß auch noch in unkomprimierter Form!

Erkennbar ist ein in Word eingefügtes OLE-Objekt an der dafür verwendeten Feldfunktion { EMBDED xxxxx } (wenn man die Ansicht von Feldfunktionen aktiviert hat), wobei xxxx der OLE-Bezeichner ist. Dies gibt aber nur, wenn das Objekt als Inlineshape eingefügt ist, liebe Annette - ist es ein Shape (freier Textfluss), wird solche ein Feldfunktion nicht angezeigt. Erkennen kann man ein OLE-Objekt aber immer an einem zusätzlichen Eintrag im Kontextmenü des Objekts (bei Paint z.B. "Bitmap-Objekt" -> Bearbeiten/Konvertieren).



Mit "Bearbeiten -> Inhalte Einfügen" kann man man den unerwünschten Einfügen von OLE-Objekten vorbeugen, liebe Annette, aber man vergisst es halt nur zu leicht.



So hab I versucht, Dir eine "Automatik" zu fabrizieren, liebe Annette: Es ist ein Makro, das beim "normalen" Strg+V unsichtbar in Aktion tritt, prüft, welche Formate in der Zwischenablage verfügbar sind und bei "Unklarheit" automatsich den Beabreiten Inhalte Einfügen Dialog anzeigt. Mit "Unklarheit" mein I, dass die Anforderung (das copy in die Zwischenablage) nicht aus Word selbst kommt, sondern von einer fremden Anwendung und wenn von dort ein "Data Object" angeboten wird. Man kann das Makro auch umbauen, dass nur bei "fremden" OLE-Objketen aktiv wird, die Prüfung auf "Data Object" hat aber den Vorteil, das z.B. auch das HTML-Format erfasst wird und rückgefragt wird, wie eingefügt werdne soll (nur Text oder HTML).



Noch eine Besonderheit ist enthalten, liebe Annette: Da Du soweit I weiß MsPaint recht oft verwendest und dort die Entscheidung klar ist, wie eingefügt werden soll (nicht das "empfohlene OLE-Objekt, sondern als DIB bzw. Grafik), wird das Standard-Einfügeformat (ohe Rückfrage ) automatisch in DIB geändert und es ensteht kein OLE-Objekt. Man kann Liste der "automatischen Umwandlung" nach Wunsch ergänzen, liebe Annette, dringend notwenig ist es z.B. bei Photoshop, weil Word die OLE-Objektdaten von Photoshop völlig mißversteht.



Probier das Makro einfach aus, liebe Annette, I weiß nit, ob es in der Praxis brauchbar ist - vielleicht fällt Dir auch etwas viel Besseres ein...



Noch ein weiterer Tipp zu "großen" Dokumenten (wegen Grafik), liebe Annette: WD2000/2002/2003 fügen Rastergrafik (wenn es kein OLE-Objekt ist) im 24bit PNG Format ein. Je nach Typ der Grafik ergibt sich dabei eine recht schwache Kompression (große Datei), immer jedoch gute Qualität. Ist es z.B. ein Screenshot mit einfarbigen Hintergund, ist die Datenmenge gering (typisch einige 10kB). Ist die Grafik aber sehr detailreich, hat viele Farbverläufe o.ö, wird die Datenmenge groß. So ergibt z.B. die grüne Wiese (WinXP Desktop) bei 1024x786 Punkte fast 1MB. Diese Datenmenge ist in Anbetracht der guten Qualität nicht verkehrt. Meist reicht jedoch eine geringere Qualitität (zugunsten kleinerer Datei). Leider ist Word in puncto Grafik-Konvterierung kein ideales Werkzeug, liebe Annette, vor allem in den älteren Versionen WD97 und WD2000 krankt es recht. In WD2002/2003 kannst Du eine solche Grafik wahlweise weiter komprimieren (Grafik-Dialog). Asscheiden und als Grafik oder PNG einfügen hilft nicht, wenn es vorher schon - wie beschrieben - PNG war, GIF wird wohl merklich kleiner, verfälscht aber Farben (Farbverlöufe), JPG wirdauch merklich kleiner, aber unschärfer.

Ideal bei problematischen Grafiken wäre es, diese in einem "Fremdprogramm" wie Photoshop zu skalieren und nach Wusnch zu komprimieren. Wie schon öfter gesagt, liebe Annette, ist dieser Umweg aber nur für "Perfektionisten" notwendig- auch wenn wie Word-eigene Mittel nicht perfekt sind, tun sie es in für normale Anforderungen recht gut.



Nach so viel Computer-Kram ist es nun allerhöchste Zeit, dass I Dir etwas viel viel Wichtigeres sag, liebe Annette:



Es ist soooooo wunder-wunderschön,

dass es Dich gibt, liebe Annette,

Du mein traumhaftes, himmlisches Geschenk!







Ein wunderschönen Rest-Wochenende wünsch I Dir, liebe Annette,

verbunden mit endlos vielen lieben Busserln, Knuddlern und Sonnenstrahlen,

Dein

Wolfrl







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