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Smiley Re: komme nicht mehr ins bios
Hallo 4horsemen,



möglicherweise ist während des WaKü-Services der "dumme Zufall" eingetreten, dass die CMOS-Batterie just am Ende ihrer Kapazität anlangte und die für den POST-Vorgang benötigten Einstellungen bereits verloren gegangen sind.



Am besten mal die CMOS-Batterie entnehmen und auch den Reset-Jumper setzen, eine Tauschbatterie ein- und den R-Jumper wieder zurück-setzen. Beim Neustart sollte nun der Zugang zum BIOS möglich sein, um mit den Setup-Defaults das System znächst in den abgesicherten Modus hochfahren zu können. Besondere Einstellungen wie primäre Grafikkarte, Onboard- oder Kartensound und diverse Controller würde ich gleich vornehmen, um einem Systemhalt während dieses Notstarts mit Standardtreibern vorzubeugen.



Erweiterter Tipp aus einem "befreundeten Forum":



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6D bedeutet Zuweisen der Com-Ports und der ISA-PnP-Geräte.



Versuche mal einen Bios Reset zu machen, vielleicht stimmt was mit den Com-Port Adressen nicht.



Evtl. könnte es aber auch der Code 6F sein, den der Debugger nicht mehr anzeigen kann, weil der POST nicht so weit kommt. Der 6F ist der Floppy-Controller. Hast du ein Floppy-Laufwerk eingebaut, ziehe den Strom-Stecker und das FDD-Kabel am Mainboard ab und prüfe, ob die markierte Ader des Datenkabels mit dem Stecker am Ende des verdrehten Adernbandes auf PIN-1 (meist nächst dem Stromanschlusssockel des Floppys) gesteckt ist.

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Ansonsten das Kabel wenden und die PIN-1-Orientierung zwischen dem Controllersockel auf dem Board und dem Anschlusssockel am Floppy beachten.

Dieses Gerät aus der PC-Steinzeit kann den modernen Maschinen darüber hinaus mangels DOS weitere erhebliche Probleme bereiten, v.a. dann, wenn ...



- ... im BIOS das Floppy an erster Bootsequenz steht,



- ... die "Bootup Floppy Seek" Option [Enabled] ist.



- ... sich eine Diskette ohne System im Laufwerk befindet



- ... oder schlichtweg die Floppy-Elektronik defekt ist.



Nach Eingriffen ins Eingeweide eines Rechners sollte man "standardmäßig" alle Karten- (v.a. auch der RAM-Module) und Kabel-Steckverbindungen auf festen Sitz und sicheren Kontakt prüfen. Selbst geringfügige "Wackler" oder Oxidbildung können den Ministrömchen so zusetzen, dass "Chips und Bytes" in den Streik treten.




Grüße aus Tübingen RoM

"In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige."

Karl Kraus war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. *28.04.1874 in Jièín (Böhmen), heute Tschechische Republik +12.06.1936 in Wien, Österreich



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