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Smiley Re: Dresden: der Westen liegt in Schutt und Asche und im Osten wird getanzt!?
Über das Altagsleben in Dresden während des gesamten Krieges schrieb Viktor Klemperer in seinen bekannten Tagebüchern. Ihm, einem Juden, vielmehr, einem deutschen Staatsbürger, den das Dritte Reich zum Juden gemacht hat, ist wegen der Bombadierung der Stadt die unmittelbar bevorstehende Deportation erspart geblieben. Klemperer beschreibt das Altagsleben und die Versorgungslage in Dresden, soweit ihm das möglich und wichtig war und auch die Flucht mit seiner Frau nach Oberbayern und die dortige viel bessere Versorgungslage. - Wieviele Lebensmittel nun ein Gauleiter oder zumindest dessen rechte Hand für eine Verlobung in Dresden im Februar 1945 "organinisieren" kann oder will, läßt sich schwer mit einiger Sicherheit abschätzen. Die Szene im Kafee scheint mir angesichts der Tagebücher wenig authentisch. (Man war doch froh, wenn es was "auf Marken" gab.)



Der Film war m. E. ein Rosamunde-Pilcher-Verschnitt vor neuem, historischem Hintergrund und kein Film zur historischen Bildung.
Viele Grüße von
Spinoza


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