title image


Smiley Re: Hilfe zu einem Quiz
Hallo alenso,



für die Auflösung eines Quizes soll man ja eigentlich ein wenig arbeiten.



Hier eine von etlichen im Web unter "JPEG-Format" angebotenen Informationen, denen du die nicht zutreffende Eigenschaft entnehmen können solltest (ich bin kein Quiz-Fan - *g*):



-------------------------------------------------------------------------------------

Das JPEG-Format



Dateien des JPEG-Formats haben die übliche Dateinamenendung .jpg, .jpeg oder .jpe und den MIME-Typ image/jpeg. In HTML lassen sich JPEG-Grafiken mit Hilfe des img-Elements einbinden (siehe Grafiken einbinden).



JPEG steht für Joint Photographic Expert Group, also nicht der Name des Grafikformats, sondern der Name der Korporation, die das Format entwickelt hat. Das JPEG-Verfahren ist ein Kompressionsalgorithmus für Datenströme, der auf dem Algorithmus DCT (Diskrete Cosinus Transformation) in Verbindung mit der Huffman-Kodierung basiert. Das gleichnamige Dateiformat für Grafiken ist einfach eine Anwendung dieses Algorithmus auf Pixelgrafiken. Mittlerweile wird der JPEG-Algorithmus auch auf Videos angewendet und hat das beliebte Video-Format MPEG hervorgebracht.



Das JPEG-Grafikformat komprimiert wie das GIF-Format ebenfalls sehr gut und hat gegenüber dem GIF-Format den Vorteil, dass es pro Bild bis zu 16,7 Millionen Farben speichern kann. Es arbeitet deshalb nicht wie das GIF-Format mit Farbpaletten bestimmter Farben, sondern mit dem gesamten Farbspektrum. Der Nachteil bei JPEG ist, dass es mit Verlust komprimiert. Je höher der Kompressionsfaktor, desto schlechter die Qualität der Grafik.



Beim JPEG-Format können Sie bei besseren Grafikprogrammen zwei Parameter selbst bestimmen:



DPI-Dichte: Das ist die Punktdichte (dpi = dots per inch). Bei JPEG-Dateien, die Sie nur für die Anzeige in Web-Seiten benötigen, genügt ein Wert zwischen 70 und 100 dpi. Falls Sie die Grafik ausdrucken wollen, benötigen Sie allerdings deutlich mehr dpi.

Kompressionsfaktor: Je höher der Kompressionsfaktor, desto schlechter die Bildqualität. Je geringer der Kompressionsfaktor, desto größer die Datei.

Verluste durch Kompression entstehen bei JPEG-Grafiken vor allem bei scharfen Farbübergängen im Bild, also bei Ecken und Kanten von abgebildeten Gegenständen ("Ränder fransen aus"). Für Bilder mit wenigen Farben, aber klaren Konturen, also z.B. für einfache Zeichnungen, scharfe Schriftzüge usw. ist das JPEG-Format deshalb nicht geeignet. Seine Stärke zeigt das Format dagegen beim Abspeichern von Fotos und anderen Grafiken, in denen sehr feine Farbverläufe vorkommen. Selbst bei geringer Kompression sind die Dateigrößen schon um ein Vielfaches kleiner als etwa bei Bitmap-Grafiken. Sogar den Bildschirm füllende Fotos lassen sich mit JPEG bei brauchbarer Qualität auf Dateigrößen bringen, die im Web als akzeptabel gelten können.



Es gibt eine Variante von JPEG-Grafiken, so genannte "progressive JPEG-Grafiken". Dabei wird, ähnlich wie beim GIF-Format in der Variante "interlaced", zuerst eine vollständige, aber noch undeutliche Fassung der Grafik am Bildschirm aufgebaut. Das erste, noch nicht ganz deutliche Bild kann bereits am Bildschirm angezeigt werden, nachdem etwa 15% der Grafikdatei an den aufrufenden Web-Browser übertragen wurden.






Grüße aus Tübingen RoM

"In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige."

Karl Kraus war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. *28.04.1874 in Jièín (Böhmen), heute Tschechische Republik +12.06.1936 in Wien, Österreich



geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: