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Smiley Wer bestimmt denn, was unnötig ist und was nicht?
> XP neigt doch dazu, die Auslagerungsdatei zu nutzen, obwohl eigentlich noch genügend freier RAM da wäre.



Es war einmal, in grauer Vorzeit, als MS-DOS und Windows 3.11 vorherrschten und die PCs mit vielleicht 4MB RAM oder so auskommen mussten, da wurde irgendwann der 'virtuelle Arbeitsspeicher' erfunden. Damals waren die CPUs bzw. 'MMUs' (Memory Management Units) noch nicht so leistungsfähig und die Betriebssysteme etc. noch nicht so leistungshungrig und komplex wie heute.



In jenen Zeiten diente der virtuelle Speicher tatsächlich noch dazu, erst dann genutzt zu werden, wenn der physikalische RAM voll wurde. Darum wurde das Ding auch 'Swapspace' genannt.



Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Rechner sind leistungsfähiger, die Programme komplexer und so weiter. Dementsprechend ist die gesamte Ressourcen-Verwaltung viel umfangreicher und komplexer geworden. Und auch die Fähigkeiten von Windows, die gesamten Ressourcen sinnvoll zu verwalten, sind massiv verbessert worden. Bei den NT-basierten Windows-Versionen ist auch nicht mehr vom 'Swapspace' die Rede, sondern vom 'Pagingfile'.



In diesem englischsprachigen Artikel wird erklärt, wie der virtuelle Speicher unter Windows XP verwaltet wird. Etwa wie mit Hilfe der 'Paging'-Technik ermöglicht wird, dass Programme virtuell den 4GB-Adressraum ausnutzen können, auch wenn weniger RAM vorhanden ist.



Aus verschiedenen Gründen werden nach wie vor Tips kolportiert, die möglicherweise unter Win9x etwas nützten. Unter XP sind diese Tips aber in den meisten Fällen wirkungslos. Evt. gibt es sogar welche, die kontraproduktiv sind. Daher sind die Tips zur Optimierung der Speichernutzung IMHO mit Vorsicht zu geniessen. Leider plappern auch PC-Zeitschriften und (vermeintlich) seriöse Webseiten die Tips nach, ohne je zu überprüfen, ob sie heute noch Sinn machen.
CU
Caleb




Wie man Fragen richtig stellt


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