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Smiley Re: "Dresden". Kleine Frage zum Ende...
>Wenn er akzentfrei deutsch sprechen kann, hätte er es nicht schon viel früher tun

>können? Englisch kann er aber auch nicht gesprochen haben, sonst hätte ihn der Junge

>ja nicht verstanden... Hat hiefür irgendjemand eine plausible Erklärung?



Genau das hab ich mich auch schon gefragt. Es ist meiner Ansicht nach nämlich sehr ungewöhnlich, dass ausgerechnet Bomberpiloten vor dem Einsatz oder während der Ausbildung zum Sprachkurs geschickt wurden. Das wurde schon bei der regulären Infanterie nicht durchgängig gemacht, und die fand schon viel eher Kontakt zur Bevölkerung als ein Bomberpilot, der normalerweise vom Land unter ihm nicht viel mitbekommt.



Vermutlich wurde hier aber auch einfach ein Stück Realitätsnähe aufgegeben, um (mal wieder) eine Liebesgeschichte in den historischen Kontext hineinzuplazieren. Egal wie unwahrscheinlich diese ist. Damit dem Zuschauer Geschichte "begreifbarer" gemacht wird.



Merkwürdig für mich war auch, dass sein Bettgenosse im Lazarett, der deutsche Landser, nix wirklich merkt. Der fragt ihn ja sogar, an welchem Frontabschnitt er sich den Durchschuß geholt hat.



Zum Film selber ist vielleicht auch die Spiegel-Rezension interessant (auf englisch kostenlos verfügbar): http://service.spiegel.de/cache/international/0,1518,400691,00.html





Viele Grüße

OHW



Die Fähigkeit eines Tiers Schaden zu stiften, ist proportional zu seiner Intelligenz. Der Mensch hält auch hier die Spitze. [Konrad Lorenz]

In Gedenken an Desirée

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