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Smiley Gewerblich
Das mit dem Finanzamt würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.



Nach dem BGB gilt als gewerblich, wer am Markt planmässig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbietet. Der Wille des Verkäufers spielt da keine Rolle. Es zählt der objektive Eindruck eines Dritten. Auch die Gewinnerzielungsabsicht ist unerheblich. Denn auch ein Gewerbetreibender kann eine Weile Verlust machen, ohne dass ihm das Finanzamt das als Hobby auslegt.



Beispiele:



68 Verkäufe in 8 Monaten betrachete das OLG Frankfurt schon als grenzwertig (Az 6 U 149/04)



Andere Urteile, die jemanden als Händler einstufen, der regelmässig gleichartige Gebrauchtwaren anbietet: LG Hannover (Az 18 O 115/05), AG Bad Kissingen (Az 21 C 185/04).



Steuerhinterziehung wird hart bestraft.
Meine Beiträge geben meine Meinung oder Erfahrung wieder, wenn keine andere Quelle angegeben ist.

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