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Smiley Re: OT: Verschuldung der öffentlichen Haushalte - Auswege??
es wird ganz einfach gelöst, 2 bewährte strategien:

-immer weiter steigende steuern, jede neue regierung setzt ihre prioritäten in einem neuen bereich, wobei regelmässig "vergessen" wird, die in oppostionszeiten bekämpften und als falsch erkannten neuen steuern wieder abzuschaffen, das wird dankend mitgenommen und ab und zu darauf verwiesen, dass "die anderen" das ja eingeführt haben.

-inflation, hat bis jetzt jedes staatliche schuldenproblem gelöst, natürlich auf kosten der allgemeinheit.



solange wir nur in deutschland wirtschaften müssten, wäre das alles halbwegs erträglich, regelmässige lohn/preisspirale. in der weltwirtschaft funktioniert das aber nicht, es läuft daraus hinauf, dass in deutschland produzierte waren nicht mehr preisgerecht produziert werden können -> firmenverlagerung, firmenschliessung, arbeitslosigkeit. daran schliesst sich unausweichlich der zusammenbruch aller sozialen systeme an.

jeder bwl-student im 1.semester kann erklären, dass wir eigentlich pleite sind, nur laut sagen will es keiner.

und da offensichtlich keine partei bereit ist, einen wirklich einschneidenden kurswechsel zu beginnen, sehe ich keine lösungsmöglichkeit ausser einem totalen zusammenbruch. kriege wurden dafür früher auch gern hergenommen, wer weiss...



regelmässig werden dann der "politischen führung" parolen ausgegeben (heuschrecken, vaterlandsliebe, verantwortung, du bist deutschland etc), um von den eigentlichen verursachern der misere abzulenken.

jeder anfang einer reform wurde weichgespült, nach der reform der reform-reform bleibt nichts übrig ausser wieder gestiegenem verwaltungsaufwand mit entsprechend neuen schnüffelbehörden. als ob der gelegentliche missbrauch (den ich ausdrücklich ablehne) das problem wäre - das liegt ganz woanders.

egal, welchen mist irgendwelche politiker hinterlassen, sie gehen mit dem goldenen handschlag und einer lebenslangen pension, die kein arbeiter/angestellter je erreichen kann, selbst wenn sein leben lang hart gearbeitet hat. und dass bei nur wenigen jahren ministertätigkeit, unabhängig von weiterem einkommen, unabhängig davon, wieviel schaden angerichtet worden ist. ist doch kein wunder, dass sie jeden bezug zur realität verlieren.







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