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Smiley Re: Austritt aus Kirche um Kirchensteuer zu sparen unmoralisch?
Das hatte ich mir gedacht. Ich wollt´s nur von dir 'hören', damit´s kein Missverständnis gibt ;-)



Ja, der Zölibat ist eines der Probleme, die ich mit der katholischen Kirche habe. Abgesehen von den unappetitlichen Folgen, von denen immer wieder etwas ans Tageslicht kommt, disqualifiziert das für mich den Priester weitgehend, was die Familienseelsorge betrifft. Das soll kein Pauschalurteil sein: es gibt sicher hervorragende katholische Seelsorger, die auch hier keine Schwierigkeiten haben. Aber das sind nach meiner Erfahrung eher die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Das ist bei 'euch' sicher besser gelöst (abgesehen von den weiteren Vorteilen, die daraus folgen, dass es eine 'Pfarrersfrau' gibt).



Ich gehe davon aus, dass sich daran auf absehbare Zeit nichts ändern wird. Mit der Wahl Kardinal Ratzingers zum Papst hat die kath. Kirche sehr deutlich signalisiert, in welche Richtung sie sich bewegen wird.

Bzw. nicht bewegen wird, so sollte die Formulierung lauten.

Nachdem ich mein halbes Leben darauf gewartet hatte, habe ich deshalb die Konsequenzen gezogen. In meiner zweiten Lebenshälfte werde ich diese Politik nicht mehr unterstützen. nachdem es in der Kirche kaum einen anderen Weg der Mitbestimmung gibt, war der Austritt für mich die einzige Lösung.



Ein Übertritt kommt übrigens auch nicht infrage. Dazu bin ich - ich geb´s gerne zu - zuwenig 'fromm' im Sinn von Interesse an einer Teilnahme am Pfarrleben, und dafür glaube ich auch eine seelsorgerische Unterstützung nicht genug zu brauchen.
Gruppenfoto: Y8

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