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Smiley Re: Bergkeller verfüllen. Wie?
> Vom Fach bin ich nicht, aber egal wie du dass machst, dass wird alles andere als Einfach und vorallem garantiert sehr teuer!



Das Billigste wäre Bauschutt, aber der ist nicht homogen genug für den Transport mit einem Förderband. Aber da fällt mir ein, wir haben im Nachbardorf eine Bauschutt-Recycling-Anlage, die schreddern das Zeug ja, vielleicht gibt es da eine Möglichkeit. Muss ich mal nachfragen.



> Ausserdem haben alle Füllstoffe ein gewisses Gewicht, denn du brauchst garantiert etliche zig.Tonnen davon.

Dieses Gewicht drückt dann nach allen Seiten und gegen den Boden vorallem aber auf die jetzt vorhandene Öffnung, die erst abgestützt und verschlossen werden müsste um dem Druck vieler Tonnen Füllmaterials standzuhalten.

Sonst machts irgendwann Knacks und dann kommen X Tonnen Füllmaterial rausgequollen und dann hast das Maleur die wieder wegzubekommen und deinen keller anständig zu verfüllen!



Also von der Straße aus geht der Hang des Bergs 45° nach oben. Die Treppe zum Keller geht von der Straße aus 45° nach unten in den Berg rein. Die Füllmasse hat also genügend Erdreich ringsrum, das Gegendruck ausübt. Und rauslaufen kann auch nichts.



> Du brauchst auf alle Fälle ne Statische Berechnung, was passiert, wenn du da zig Tonnen von Material reinschüttest!

Ohne dieses Gutachten könnte der gesamte Berg aus Sandboden instabil werden, was er ja eh zu sein scheint, sonst wäre da nämlich noch nichts zusammengefallen.

Ohne Fachleute wird dass nix werden, also mal beim Bauamt der gemeinde nachfragen.



Statiker ist ein guter Rat, das werde ich machen.



> Evtl.musst auch das zuständige Bergamt einschalten, weils ja ein Untertagebauwerk in ner gewissen Grösse ist.



Bergamt gibt es nicht in Schwaben. Ohne Bergbau, kein Bergamt. Oder doch? Egal, ich will da keine Behörden mit reinziehen. Das gibt nur zusätzlichen Ärger.



> Vielleicht sagt die Gemeinde auch "Zugang zumauern und gut", dass wäre die einfachste Lösung.



Ich werde den Teufel tun und die Gemeinde mit der Frage befassen! Ist so schon kompliziert genug.



> Irgendwann wird dann das Gewölbe von selber einstürzen.



Genau das muss verhindert werden. Sonst kommt der Berg ins Rutschen und wer weiß, ob da nicht das Grundstück oberhalb samt Wohnhaus (100m von der Kante entfernt) gleich mit ins Rutschen kommt...



Danke für Deine Überlegungen, ich werde wohl mal einen Statiker kommen lassen - aber einen von außerhalb.



Gruß! alphie



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