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Smiley Re: Und was willst Du damit sagen
> Einerlei, ob es sich bei Gewerkschaften um Tendenzbetriebe,

Ganz "Einerlei" ist es ja dann doch nicht.



> zu denen ja auch die Kirchen zählen, handelt oder nicht,

Ja, auch kirchliche Angestellt sind entsprechend beschaeftigt.



Es ist ja ohne Zweifel so, dass diese Betriebe ihre Mitarbeiter auch

auf Grund bestimmter Weltanschauungen einstellen.

Waere schon der Hammer, wenn SAP keinen Atheisten einstellen wollen wuerde,

nur weil es sich um einen Atheisten handelt. Anders kann die Kirche die

Religionsgemeinschaft als Bedingung setzten.

Auch Gewerkschaften funktionieren aehnlich.



> ist es doch sehr merkwürdig, daß für diese das

> Betriebsverfassungsrecht nur eingeschränkt gilt.

Nein, ich finde das nicht merkwuerdig!



> Nur weil ein Sachverhalt per Gesetz geregelt ist,

> heißt das doch noch lange nicht,

> daß er deswegen richtig ist beziehungsweise moralisch ....

Ueber "Moralisch" ist schwer zu diskutieren.

Wie auch immer die Gewerkschaft es macht, es ist wohl falsch fuer ausenstehende.



> Und dahingehend stelle ich mir schon die Frage, mit welcher Legitimation ein

> Unternehmen Mißstände bei einem anderen anprangert, wenn es selbst mit diesen

> Mißständen aufwarten kann?

Jetzt kommt halt zum Tragen, dass das "Unternehmen" eben kein Unternehmen ist.

Ist das schwer zu begreifen?



> So lange die Gewerkschaften selbst nicht zulassen, daß sich ihre Mitarbeiter

> gewerkschaftlich organisieren können, so lange sind sie für mich sehr fragwürdig.

Die Funktionaere sind sehr wohl Mitglieder einer Gewerkschaft!

Oder was willst Du damit sagen?



Sprichst Du auch der Polizei das Recht ab, fuer die Einhaltung der Strassenverkehrsordnung

zu sorgen, nur sie selbst nicht daran gebunden ist?



Agenor



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