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Smiley Einige Infos dazu...
hi folks,



also um der diskussion mal etwas "munition" zu geben anbei mein beitrag (oder soll ich lieber "senf dazugeben" sagen?) :)



GAIN ist, wie schon richtig festgestellt, der EINGANGSPEGEL, eines signals. dieser kann oft über einen GAINREGLER (z.b. bei gitarrenverstärkern oder studioeffekten) geregelt werden. die EINGANGSEMPFINDLICHKEIT/IMPEDANZ eines gerätes (endstufe, verstärker, etc...) bestimmt den höchstzulässigen PEGEL. ist der zu hoch dann kommt es zu verzerrungen die aber in gewissen fällen gewünscht sind (z.b. der GAIN eines gitarreneffektgerätes/verzerrers).



so eine übersteuerung ist aber bei HiFi-komponenten oder CD-Songs, mp3s, etc... in der regel nicht erwünscht. daher sollten die songs höchstens "auf 0 db" ausgesteuert sein, aber dazu später mehr).



das VOLUME eines signals bezeichnet in der studiobranche einfach die lautstärke eines signals. es wird versucht das signal so laut als möglich zu machen um



a) den rauschabstand, das ist der pegel/lautstärkeunterschied zwischen dem natürlichen grundrauschen und diversen nebengeräuschen, so groß als möglich zu machen und



b) den song "so laut als möglich" zu bekommen damit er wenn er z.b., im radio gespielt wird sich von den anderen songs abheben kann und somit mehr aufmerksamkeit bekommt.



um das hinzubekommen sind schon komplexere vorgänge von nöten (vernünftiger mix, gutes mastering, einsatz kompressoren, etc...).



es gibt aber einfachere möglichkeiten eine song "laut" zu bekommen. dazu benötigt man entsprechende software wie z.b. "Audition" von Adobe. (http://www.adobe.com/products/audition/main.html). hier lädt man den song/mp3/wav

in die software und wenn man aufgrund der db-kennlinien sieht das der song unter der "0"-linie ist kann man mit der funktion "normalisieren" diesen auf "0"-db "aufblasen". sollte der song aber schon auf "0"-db sein und einfach nur zu leise aufgenommen sein ist die sache etwas problematischer da mit dem "lautermachen" auch der anteil der stör/rauschgeräusche steigen kann.



die vorgehensweise wäre dann so: es empfiehlt sich erst das file um c.a. 5-6 db "runterzunormalisieren" und dann vorsichtig einen kompressor anzusetzen. (kompressoren machen, um es mal einfach auszudrücken, laute stellen leiser und leise stellen lauter) um das gesamtvolumen etwas einzuschränken, sprich die ganze sache zu komprimieren. wichtig dabei: immer auf das ergebnis hören, die OHREN entscheiden, nicht eine grafik auf dem bildschirm! :)



danach einfach das file wieder auf "0"-db normalisieren. dies ist zwar keine wirklich tolle lösung, aber damit erreicht man schon mal einen kleinen fortschritt :)



hoffe die infos haben dir/euch geholfen,

gruss, alex...





p.s.: es gibt ganz gute günstige bis kostenlose programme zum wave-file bearbeiten unter www.download.com.


Sound 4 You in Berlin.

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