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Smiley Re: Austritt aus Kirche um Kirchensteuer zu sparen unmoralisch?
Also das mit den einigen hundert Euro sollte ja inzwischen geklärt sein. Das Sparpotential ist also eher gering.



Ich bin am 20.4.05 ausgetreten - wer´s nicht mehr weiß, das war als 'wir' Papst wurden. Ich habe das als politische Antwort betrachtet auf die politische Botschaft, die ich aus dieser Wahl 'herausgelesen' habe.

Mit meinem Glauben hat das übrigens wenig bis nichts zu tun. Der ist auch vorher schon kaum noch von der Kirche beeinflusst gewesen, auch wenn die katholische Glaubenslehre mir natürlich am meisten vertraut ist.



Als angenehmer Nebeneffekt hat sich ergeben, dass jetzt ich über einige hundert Euro im Jahr verfüge(bei uns in Österreich bleibt auch für Alleinverdiener noch ganz schön was übrig !), die ich nach meinem Gutdünken 'anlegen' kann (ich hoffe ich halte, was ich mir und diversen karitativen Organisationen 'verspreche' - das Fleisch ist ja schwach).

Übrigens sei an dieser Stelle erwähnt, dass auch von diesem Geld nicht alles an die Bedürftigen geht. Die Leute die da arbeiten haben ja auch eine Familie zu ernähren. Also nicht immer auf die Kirche hinpecken - das ist ein Verein wie andere auch.



Mein Verhältnis zur Kirche ist jetzt wesentlich entspannter - was zugegebenermaßen natürlich auch am Kirchenbeitrag liegt (ich war nicht der freudigste Zahler). So entspannt, dass ich mich jetzt vielleicht bei der kath. Jungschar engagiere. Das hat sich irgendwie ergeben in meinem neuen Wohnort. Der übrigens einen weltlichen Pfarrassistenten hat (der Pfarrermangel !), der hat zwei Kinder und deshalb richtig Ahnung vom wirklichen Leben, und er ist auch sonst recht unverzopft. Ironie des Schicksals...




Gruppenfoto: Y8

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