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Smiley Katastrophenurlaub in der Karibik, happy to be alive!
Nabend!

Da ich immer noch unter einem Totalschock stehe, bitte ich euch, diesen Kurzbericht mit Nachsicht zu lesen.

Wir waren für 14 Tage auf St.Lucia in der Karibik, im Hotel Jalousie Plantation (www.thejalousieplantation.com).

Das Hotel bzw alle Anlagen und Villen liegt an einem Steilhang, ca. bis 700m ansteigend mit Straßen-Steigung und Gefälle von durchschnittlichen 20%.

Die Villas (Hütten) sind auf dem Areal ansteigend ab 100m bis 600m verteilt.

Am 13.10. waren wir im hoteleigenen Spa auf ca. 700m Höhe und wollten zurück zum Strand. Um auch nur zu irgendeiner Villa oder zu einem Restaurant oder zum Spa oder wohin auch immer zu gelangen, muß man einen Shuttle-Bus anrufen, fußläufig ist nichts zu erreichen. Die Busse sind Toyota-Busse mit 8 Sitzplätzen + Fahrer und Beifahrersitz, ohne Anschnallgurte, Türen nur von außen zu öffnen.

Die Fahrerin fuhr auf dem höchsten Punkt ca.700m der hoteleigenen Straßen (Blanker Beton, keinerlei Leitplanken, keinerlei Absicherungen zum Hang, Straßenbreite 3.5m mit Gegenverkehr). Sie kam durch einen Fahrfehler von der Straße ab, rammte einen Laternenpfahl und der Bus schoß mit insgesamt 8 Gästen des Hotels (darunter wir) plus Fahrerin und einer Hotelangestellten im ca. 70° Winkel senkrecht, dann auf die Seite fallend, rutschend ungefähr 30m den Hang hinunter.

Er blieb an einer Palme hängen, seitlich liegend und direkt über einer Villa im 90° Winkel .

Wir wurden durch Gärtner gerettet, die den Urwald des Geländes bearbeiteten. Sie zogen uns, teils schwerverletzt, aus dem Bus.

4 Personen wurden ins Krankenhaus befördert. Wir hatten "nur" Prellungen, ein angebrochenes Nasenbein, Schnittwunden und einen Totalschock.

Ein Wunder, daß wir und alle anderen das alles überlebt haben!



Wir stehen immer noch unter Schock, das Hotelmanagment hat restlos versagt und uns einen Brief ausgehändigt mit den Worten "wir bedauern die unvorhergesehene Unannehmlichkeit" bla-bla usw.



Es gab Meetings, wir mußten Fragebogen ausfüllen für die Versicherung (am Tag danach), danach wurde kein Manager mehr gesehen.



Gestern waren wir zurück (Reiseabbruch frühzeitig war mangels Flügen nicht möglich).

Heute haben wir dem Reisebüro alles geschildert (Tel-Anruf erfolgte bereits am nächtsen Tag nach dem Unfall, Reiseleitung wurde ebenfalls verständigt). Wir werden einen Rechtsanwalt hinzuziehen und um Schdenensersatz klagen, falls der Reiseveranstalter nicht freiwillig reagiert.

Das Hotelmagenment versucht alles um den Unfall klein zu reden, da niemend schwer verletzt oder getötet wurde, aber wir haben dem Tod ins Auge gesehen!



Geschockte Grüße

Christine































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