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Smiley Essverhalten/störungen bei Kindern - Hilfe gesucht
Hi,



dies ist vielleicht nicht ganz das richtige Forum für meine Frage, aber da es sich um eines der meistbesuchten Plattformen handelt, hoffe ich, auf jemanden zu treffen, der mir weiterhelfen kann.



Mein Sohn (13) verweigert seit seinem dritten Lebensjahr fast jegliche Nahrung und isst nur ganz ausgesuchte Dinge. Davor hat er praktisch alles gegessen.



Leider sind die meisten Sachen, die er isst, nicht gerade gesund: Pommes, Fischfrikadellen, trockenes Brot, ab und zu mal Tartar, Joghurt, Äpfel, Schokoladenkuchen. Damit hat es sich schon fast. Hinzu kamen bis in die jüngere Vergangenheit Salzstangen und andere Salzigkeiten in Unmengen. Dinge, die die meisten Kinder mögen, wie Spaghetti, Pizza etc. lehnt er ebenso ab wie Hausmannskost, Gemüse, gekochte oder pürierte Kartoffeln, Eier, Aufschnitt, Marmelade etc.



Meine Frau und ich waren mit diesem Verhalten überfordert, haben letztlich resigniert und ihn gewähren lassen. Das war, wie ich jetzt sehe, ein großer Fehler und kann auf Dauer nur fatale Folgen haben - die Anzeichen dafür sind da (rapide Gewichtszunahme).



Als mittlerweile alleinerziehender Vater habe ich in den vergangenen Wochen den Pommes- und Salzstangen-Konsum schon sehr stark zurückgeschraubt. Ganz auf Null ist aus meiner Sicht - zumindest noch - nicht möglich, weil er nach wie vor alles andere verweigert. Mental ist ihm irgendwie klar, dass es auf Dauer ungesund ist, so zu essen. Trotzdem verweigert er nach wie vor, andere Nahrung zu sich zu nehmen, und isst, wenn es denn schon keine Pommes oder Salzstangen gibt, halt trockenes Brot und trinkt Wasser (neben Bananensaft übrigens auch das einzige Getränk, das er mag).



Die Tipps aus meinem Bekannten-/Verwandtenkreis, dieses Problem anzugehen, haben mich bislang nicht weitergebracht. Die größte Schwierigkeit besteht darin, dass es schon zehn Jahre lang so geht. Nur mit Reden - ich nerve ihn täglich damit - bekomme ich das nicht hingebogen. Immerhin hört er mir inzwischen schon mal zu, setzt das Gesagte dann aber doch nicht in die Tat um. Es geht sogar so weit, dass er ungern auf Klassenfahrten fährt, weil er weiß, das er (nicht nur) wegen seines Essverhaltens von den anderen gemobbt wird.



Ich bin der Meinung, dass es eine psychologische Ursache für sein Verhalten geben muss, die aber durch eine ,herkömmliche' Sprachtherapie nicht zu beseitigen ist - da würde er zu machen. Daher hoffe ich, dass es jemanden gibt, der ähnliche Probleme hatte und eine Lösung dafür gefunden hat. Bin für jeden Tipp dankbar, auch wenn er mich nur auf das richtige Forum für dieses Thema verweisen würde.



Bernd

geschrieben von

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