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Smiley Re: Das ist gemein ...
Hallo Gaudenz,



die "einfache(n) Antworten" auf deine Anfrage nach "Bequemlichkeit" hast du doch mehr- bis vielfach erhalten, auch von mir, od'r-ned?



Verantwortlich für den ganzen Threadwust sind doch die intoleranten Nichtschaltenkönner oder -woller, welche speziell im Kfz-Bereich vormals eher für Behinderte entwickelte Automatiken zum Nonplusultra des Technikkomforts hochspielen wollen, um diese Tatsache zu vertuschen.

Klar, dass die Massenfertigung von Drehmomentwandlern damit ausgestattete Fahrzeuge auch für eine breite Palette von Mobilbegeisterten und Grobmotorikern erschwinglich wird und dem/der Fahrerin weitgehend technisch-physikalische Kenntnisse oder Überlegungen erspart. Auf ein Autoleben umgerechnet werden sich die Kosten für Wartung und Instandhaltung, Energieverbrauch und Verschleiß des Antriebsstranges handgeschalteter bzw. automatisch regulierter Kraftübertragung bezogen auf Beanspruchung und Pflege die Waage halten.



Daher mein Fazit: Wünschst du Bequemlichkeit bei wenig Bein- und Armarbeit, entscheide dich ohne Wenn und Aber für ein Automatikfahrzeug mit ordentlicher Motorisierung; das für dich bestgeeignete Antriebsprinzip wirst du nur durch eine persönliche Probefahrt mit diversen Fahrzeugen unterschiedlicher Marke und Ausstattung ermitteln können. Wundere dich dann aber schließlich nicht, wenn die optimale Lösung auch die teuerste ist!

Alles andere ist Schnick oder Schnack! So denke ich laut grinsend an jene eigentlich geniale stufenlose Riemen-Antriebstechnik von DAF, die leider in einer während der ganzen Serienjahre eher einem Bobby-Car, denn einem "wirklichen Auto" ähnlichen Karosserie verpackt war. Damals für "echte und harte Männer", welche noch auf nichtsynchronisierten*) Kärren fahrgeschult worden waren, eine Lachnummer.



*) Beim Hoch-, aber vor allem beim Runterschalten musste man fast höllisch auf optimale Drehzahlharmonie zwischen Kurbel- und Getriebewellen achten. Richtig das Gas (beim Hochschalten) bzw. das Zwischengas vor dem Runterschalten zu dosieren war eine ellenlange theoretische und praktische Tortur für jede/n Fahrschüler/in und je nach Kompetenz des Fahrlehrers mehr oder weniger "unterhaltsam".

Grüße aus Tübingen RoM

"In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige."

Karl Kraus war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. *28.04.1874 in Jièín (Böhmen), heute Tschechische Republik +12.06.1936 in Wien, Österreich



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