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Smiley Mal wieder: Leidiges Thema Nebenkostenabrechnung.....
Hi!



Hab mal wieder eine Frage zumleidigen Thema Nebenkostenabrechnung.

Letzte Woche flatterte eine solche bei uns rein und zwar eine Nachzahlung für die ehemalige Wohnung meiner Freundin.



Sie hat dort bis Ende August gewohnt und soll nun 230 Euro nachzahlen.

Die meisten Werte in der Rechnung sind stimmig - bis auf zwei:

Der Nutz/Abwasserverbrauch ist für die 8 Monate fast exact so hoch wie der im Vorjahr. Merkwürdig, aber das werden wir akzeptieren müssen, da wir bei der Ablesung zugegen waren.



Aber: Ganz merkwürdig ist die Heizungsabrechnung se soll 2004 über 1100 Einheiten in den 8 Monaten verbraucht haben - im Vorjahr hat sie etwa 900Einheiten verbraucht. Wenn man das pi mal Daumen proportional auf das ganze Jahr hochrechnet würde das eine Steigerung des Verbrauchs um mehr als 60% bedeuten. das ist an sich schon sehr unwahrscheinlich. hinzu kommt, dass sie bei einer (von mir mal so festgelegten) typischen Heizungszeit von Oktober bis März ja nur die Hälfte dieser Heizmonate dort gewohnt hat - also die Hauptheizkosten (Wasser wurde elektrisch geheizt) hauptsächlich in diesen Monaten angefalen sein sollen - bedeutet das prozentual einen noch viel höheren Zuwachs des Energieverbrauchs.

(Sprich die 1100 Einheiten müssen größtenteils in den drei Heizmonaten entstanden sein - im vorjahr sind in 6 Heizmonaten 900 Einheiten entstanden. Ganz extrem gerechnet (April bis August Heizung aus) würde das einen Zuwachs von über 140% (!!!) bedeuten - also meiner meinung nach völlig unmöglich - insbesondere wenn man beachtet, dass es sich um die gleiche Person mit den gleichen Gewohnheiten handelt.



Noch ein Rechenexempel: Die Abrechnung 2002 beschränkt sich auf November und Dezember (weil sie dort erst eingezogen ist). In diesen zwei "Heizmonaten" hat sie einen Verbrauch von unter 200 Einheiten - Wenn man das mal als Grundlage ansieht sind das 100Einheiten um vollverheizten Monat - wie kommt man dann in 8 Monaten auf 1100 Einheiten? oder umgekehrt:selbst wenn sie bis in den Juni 2004 durchgehens so geheizt hätte wie im Jahr 2002 in den Wintermonaten käme sie etwa auf die Hälfte des angeblichen Verbrauches von 2004.



Kurzum - wir sind damit nicht einverstanden zumal wir nicht wissen wann genau die ISTA was abgelesen hat.

Welche Chancen haben wir mit meiner Argumentation gegen diese Abrechnung anzukommen??

Wie ist die rechtliche Lage?

Gibt es eine klare Definition für die Hauptheizperioden und wie man sie verrechnen kann??

Können die Verdunstungsröhrchen an den Heizkörpern durch die hohe Temperatur in der Dachgeschosswohnung beeinflusst werden??



Ach ja, der Gesamtverbrauch 2004 war um etwa 8% geringer als in 2003 -also mit einem kalten Jahr in dem viel geheizt wurde können die kaum argumentieren.



Hmmmm, eins fällt mir noch auf: Diese Röhrchen, die messen doch nicht die exakten kWh sondern sie sind bei Vergleich miteinander nur ein maß für den Anteil am Gesamtverbrauch - verstehe ich das richtig?

Können die merkwürdigen Zahlen daraus resultieren, dass der Jahresverbrauch zugrunde gelegt wurde - obwohl bei Auszug garantiert noch NICHT die vollen ca 50000kWh (fürs ganze Haus) verbraucht waren?



Zu der obigen Argumentation kommt, dass ich 2003 häufig bei ihr war und wir beide zuhause waren, da sie ihre DIplomarbeit geschrieben hat. 2004 hatte sie das hinter sich - wir waren häufig bei mir und ständig unterwegs - also wenig Grund viel zu heizen.



Bin für jeden Tipp dankbar!



Gruß

Carsten

Vermeintliche Tippfehler in diesem Posting sind keineswegs Rechtschreibfehler sondern Vorschläge für die nächste Rächtschraiprevorm ;o)



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