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Smiley Bedürfnisse von Männern und Frauen
Hallo stoeffoe, du Semantiker ;-),



ich verstehe deine Argumentation und im Rahmen der von dir angenommenen Voraussetzung über von Natur aus unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse von Männern und Frauen ist sie auch schlüssig :-)



Ich erlaube mir aber anzuzweifeln, dass wir es hier wirklich mit einer biologischen Gegebenheit zu tun haben und glaube vielmehr, dass diese Verhältnisse nur auf die patriarchalische Gesellschaft zutreffen.



Ich hatte in einem andern Zusammenhang vor einiger Zeit den matriarchalischen Brauch der sogenannten "Besuchsehe" erwähnt, wo das vom besuchenden Liebhaber (oder von einem der Besucher) gezeugte Kind dann in der Familie der Frau aufgezogen wird, wobei ihr Bruder den väterlichen Part übernimmt, so wie umgekehrt der biologische Vater des Kindes als sozialer Vater der Kinder seiner Schwester(n) fungiert.



Nun kann man von mir aus gern argumentieren, dass eine Familie, in der die Rolle des biologischen und des sozialen Vaters zusammenfallen, in gewisser Hinsicht einen kulturellen Fortschritt darstellt usw.

Aber damit ist nach wie vor eine biologische Notwendigkeit nicht begründet.



Zu diesem interessanten Thema könnte man noch vieles sagen bzw. schreiben, ich möchte es aus mancherlei Gründen meinerseits bei dieser kurzen Anmerkung belassen.



Viele Grüße, Serenity
"Wenn jeder dem anderen helfen würde, dann wäre uns allen geholfen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

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