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Smiley Re: mehr oder weniger ...feindlich
Das setzt aber voraus, daß die Frau einen bestimmten Partner zur Aufzucht des Nachwuchses haben will. Dem stimme ich nicht zu. Sie will jemanden, mit dem sie sie gewünschten Nachkommen großziehen kann und das muß nicht der genetische Vater sein (vergleiche diverse Studien zu "Kuckuckskindern").

In vielen noch "vorchristlich" lebenden Naturvölkern werden Kinder vom gesamten Dorf mit aufgezogen. Und in der Zeit, als der direkte Zusammenhang zwischen Zeugung und der Geburt eines Kindes 9 Monate später noch gar nicht so bekannt war, galten Frauen als alleinige Quellen des Lebens.



Das Monogamie in der Natur der Frau liegt, halte ich deshalb für nicht sehr wahrscheinlich. Man kann damit den Männern weismachen,daß ihre Gene wietergegeben werden und sie für den Lebensunterhalt einspannen. Biologisch weitverbreitet ist eher, daß sich das Weibchen einen "Samencocktail" verschiedener Männer besorgt und das beste Spermium die Befruchtung der Eizelle schafft.



Noch eine Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Erkenntnissen auf diesem Gebiet:

Eine Wissenschaftlergruppe hatte über Jahre eine Menschenaffengruppe beobachtet und dabei das typische Verhalten (starkes Männchen gibt seine Gene vorrangig an viele Weibchen seines Harems weiter) gefunden. Zum Abschluß der Arbeit wurde rein, um die Sache abzurunden, ein "Vaterschaftstest" am gesamten Nachwuchs durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, daß 40% der kleinen Affen nicht vom Oberaffen stammten, sondern von anderen Vätern, vorzugsweise aus anderen Gruppen. Die Forscher hatten durch die männliche Brille gesehen und die gelegentliche Abwesenheit von Weibchen der Gruppe für alles mögliche gehalten , aber nicht für Seitensprünge. Weil: Frauen sind Monogam und bleiben ihren Ernährer treu...

Dabei ist das Fremdgehen ein Evolutiobsvorteil: Es wird der Inzucht vorgebeugt.
Viele Grüße Copilot


G 6 im Gruppenfoto 2008
Womit ich meine Zeit sonst so verbringe
Urlaub für Brandenburger Staatsdiener

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