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Smiley Re: Bitte um weitere Hilfe ...
Nichtauskennen ist keine Schande.

Ich weiß auch nicht alles.



Ich hatte vor 5 Jahren auch mal einen Gericom. Um da an die CMOS-Batterie zu kommen musste man die Tastatur hochklappen bzw. abnehmen.

Die Tastatur hat oben so zwei "Schnapper", etwa ungefähr jeweils 5 bis 6 cm von linken und rechten oberen Rand unter dem Display (dort, wo die Tastatur in das untere Gehäuse eingepasst ist). Mit einem spitzen Küchenmesser drückt man die beiden Schnapper nach unten und etwas nach hinten (also eher schräg von oben) und dann schwappt die Tastatur hoch. Beim späteren Einbau der Tastatur einfach zuerst unten einschieben und oben dann wieder einschnappen lassen.



Die CMOS-Battrie ist eine kleine silberne Knopfzelle, die je nach Modell entweder in einem kleinen Plastikeinschub drin ist, oder durch zwei kleine Stahlblechfedern gehalten wird. Beim Rausnehmen kann nix passieren; bei späteren Einbau genauso wieder reinmachen. Die Knopfzelle (am besten mitnehmen) gibts in jedem Uhrmacher- oder Fotoladen.



Die HD kan man in der Tat ziemlich einfach rausziehen. Um sie zu checken gibts zwei Möglichkeiten: Einmal kann man sie in ein externes USB-Gehäuse (gibts zB für 25 Euro) stecken, das man an einen PC anschließt. Kauft man ein solches Gehäuse, muss man darauf achten, dass man eines mit zusätzlichem Netzteil nimmt. Denn fast alle HDs haben beim Anlaufen mehr als die 500mA, die der USB-Port zur Verfügung stellt. Zum zweiten muss man schauen, ob die alte HD dieselbe Bauhöhe hat, wie die heutigen aktuellen. Also 9,5 mm - denn es gab früher auch welche mit 12,5 mm.



Hat man die alte HD an einen PC angeschlossen, guckt man, was alles drauf ist und kopiert es eventuell. Dann löscht man den ganzen Kram, formatiert die komplette Platte neu und macht mit Windows eine Datenträgerüberprüfung. Sind keine fehler da, ist die Platte okay. Am besten löscht man dann die Formation wieder und richtet gleich zwei partitionen ein: Eine für C mit etwa 3 GB und der Rest je nach Größe der Platte.

Danach baut man sie wieder in den Gericom, legt die original CD eines Betriebssystems ein und versucht eine Installation. Dies müsste entweder dann klappen, oder es kämen Fehlermeldungen, anhand derer man dann weitersehen könnte.
Salvo errore et omissione (Mit Vorbehalt von Irrtum und Auslassung)

geschrieben von

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